
Ihr Lieben,
wenn draußen der Sommer in voller Blüte steht, die Fenster weit offen sind und der Garten nach Sonnencreme und Kräutern duftet – dann ist es Zeit für Kuchen. Und zwar nicht irgendeinen, sondern meinen neuen Lieblingsgugelhupf: leicht, zitronig, fluffig und genau richtig für warme Tage.
Er ist die Sorte Kuchen, die ganz still sagt: „Setz dich doch noch ein bisschen in die Sonne, ich bin schon fertig.“
Und was soll ich sagen – er hat recht.
Denn dieser Quark-Gugelhupf ist kein schweres Kaliber. Er kommt ohne große Show daher, punktet aber mit zartem Schmelz, luftiger Textur und einer zitronigen Note, die nach Sommer schmeckt. Und das Beste: Man braucht keine Zauberkunst für ihn – nur ein bisschen Liebe, Geduld beim Aufschlagen der Butter und vielleicht ein zweites Stück auf dem Teller. Oder auch in der Hand, wenn es direkt wieder unter den Rasensprenger geht.
Zutaten:
250 g Butter zimmerwarm
250 g Puderzucker plus etwas mehr zum Bestreuen
250 g Quark 40%
300 g Weizenmehl oder 280 g glutenfreies Mehl
5 Eigelb
5 Eiweiß
1 Pck. Backpulver
1 Pck. Vanillezucker
10 ml Rum
Abrieb einer 1/2 Zitrone
Prise Salz

Zubereitung:
- Zuerst eine Gugelhupfform gründlich einfetten und mit Mehl ausstreuen. Den Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Eier trennen und das Mehl mit dem Backpulver in eine Schüssel sieben. Puderzucker mit Vanillezucker mischen und zur Seite stellen.
- Die weiche Butter mit dem Zucker mindestens fünf Minuten lang cremig aufschlagen, bis die Masse deutlich heller wird. Dann die Eigelbe nach und nach einrühren. Quark, Mehl, Zitronenabrieb und einen Schuss Rum ebenfalls kurz unterrühren, bis ein glatter Teig entsteht.
- Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und vorsichtig unter die Quark-Butter-Masse heben – so wird der Gugelhupf schön locker.
- Den Teig in die vorbereitete Form füllen und auf der mittleren Schiene etwa 50 Minuten backen. Wird der Kuchen zu dunkel, einfach mit Alufolie abdecken. Gegen Ende der Backzeit eine Stäbchenprobe machen.
- Nach dem Backen den Gugelhupf in der Form abkühlen lassen, dann vorsichtig stürzen und mit Puderzucker bestäuben. Fertig ist ein wunderbar fluffiger Quark-Gugelhupf!
Dieser Gugelhupf passt herrlich zu einem Glas Zitronenlimo, einem Espresso im Halbschatten oder einem ruhigen Moment mit nackten Füßen auf der Terrasse. Und wenn ihr Gäste habt – der Kuchen ist schneller verschwunden, als du „zweites Stück“ sagen kannst.
Ihr braucht keine Glasur, kein Topping, kein Tralala. Einfach ein ehrlicher Kuchen, der euch lächeln lässt.
Und wer lieber mit Schokolade träumt: Mein Brownie-Cheesecake-Gugl ist auch ein heißer Kandidat. Schaut einfach mal in die Rezeptkategorie – oder noch besser: bei Instagram nehme ich euch in meinen Stories mit in meine Küche. Da gibt’s Teigkleckse, Kuchenfails echte Momente und manchmal auch den ein oder anderen Puderzucker-Zauber.
Viel Freude beim Nachbacken – und wenn ihr ihn ausprobiert, schreib mir doch, wie er euch schmeckt.
Bis bald in der Küche oder im Garten,
Eure Clara
- Zutaten:
- 250 g Butter zimmerwarm
- 250 g Puderzucker plus etwas mehr zum Bestreuen
- 250 g Quark 40%
- 300 g Weizenmehl oder 280 g glutenfreies Mehl
- 5 Eigelb
- 5 Eiweiß
- 1 Pck. Backpulver
- 1 Pck. Vanillezucker
- 10 ml Rum
- Abrieb einer ½ Zitrone
- Prise Salz
- Zuerst eine Gugelhupfform gründlich einfetten und mit Mehl ausstreuen. Den Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Eier trennen und das Mehl mit dem Backpulver in eine Schüssel sieben. Puderzucker mit Vanillezucker mischen und zur Seite stellen.
- Die weiche Butter mit dem Zucker mindestens fünf Minuten lang cremig aufschlagen, bis die Masse deutlich heller wird. Dann die Eigelbe nach und nach einrühren. Quark, Mehl, Zitronenabrieb und einen Schuss Rum ebenfalls kurz unterrühren, bis ein glatter Teig entsteht.
- Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und vorsichtig unter die Quark-Butter-Masse heben – so wird der Gugelhupf schön locker.
- Den Teig in die vorbereitete Form füllen und auf der mittleren Schiene etwa 50 Minuten backen. Wird der Kuchen zu dunkel, einfach mit Alufolie abdecken. Gegen Ende der Backzeit eine Stäbchenprobe machen.
- Nach dem Backen den Gugelhupf in der Form abkühlen lassen, dann vorsichtig stürzen und mit Puderzucker bestäuben. Fertig ist ein wunderbar fluffiger Quark-Gugelhupf!








Susann Kollhoff sagt
Liebe Clara, Dein Gugelhupf ist sehr gut gelungen. Den gleichen hatte ich auch gebacken am Wochenende, nur statt mit Quark hatte ich Kakao genommen. Ich werde beim nächsten Mal auch mal Quark verwenden. Bei uns im Osten sagt man Rührkuchen dazu o. wenn mit Kakao, dann Marmorkuchen. Ich verwende immer noch mein DDR Backbuch und meine DDR Rührkuchenform aus Aluminium. Klappt wunderbar.
Herzliche Grüße aus dem Thüringer Wald sendet Dir Susanne.
tastesheriff Clara sagt
Das klingt ganz wunderbar, liebe Susann!
Ich sende dir ganz liebe Grüße
Clara