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Allgemein, Persönliches · 5.04.19

Fünf Fragen am Fünften – über Wickeltischfreundschaften, Diplomatie und Zombiebisse

5 Fragen am 5.

Ihr Lieben,

yes – es ist wieder der fünfte des Monats. Und auch wenn ich die letzten Monate pausiert habe, liebe ich die Aktion von meiner Freundin Nic von Luzia Pimpinella. Seit inzwischen mehr als einem Jahr stellt Nic 5 Fragen die am Fünften eines jeden Monats von vielen unterschiedlichen Menschen beantwortet werden. Diese Fragen sind mal unterhaltsam, mal persönlich, aber sie zeigen immer verschiedene Facetten von Menschen. Das mag ich einfach sehr gerne. Also – auf geht’s in die Fragerunde in diesem Monat. Das wird spannend, denn es geht um Zombies, Freundschaften und Multitasking.

5 Fragen am 5.

1. Machst du oft mehrere Dinge gleichzeitig?

Ja – immer! Beim Arbeiten, im Alltag.. eigentlich immer. Natürlich ist eine gewisse Art von Multitasking super und gesund. Aber je voller mein Kopf ist, desto mehr muss ich mich zwingen mich auf eine Sache zu fokussieren. Das ist nicht immer so leicht – Schwups da kommt mal wieder eine Email rein, die beantworte ich noch mal schnell. Die Kinder wollen dass ich mal eben etwas auf mache und nebenbei erzählt mir mein Mann noch was. Ich merke, ich werde immer schlechter in diesem Multitasking. Aber das liegt vermutlich daran, dass ich inzwischen 7 Dinge gleichzeitig mache, anstatt von 2. Dann werde ich schluderig und ich mache Fehler. Daher versuche ich mich gerade auf nur eine Sache zu konzentrieren und danach die andere. So ist das dann einfach.

2. Mit wem hast du deine erste Freundschaft geschlossen? Hast du zu diesem Menschen heute noch Kontakt?

Meine erste Freundschaft?! Meine Freundin Aline. Der Grundstein unserer Freundschaft liegt aber noch weiter zurück, denn schon unsere Väter waren die engsten Schulfreunde. So lagen wir Jahre später mit einem Altersunterschied von 3 Monaten schon nebeneinander auf dem Wickeltisch. Wir sind wahnsinnig unterschiedlich, aber doch auch so gleich. Wir wohnen in München und Hamburg und hatten auch immer mal Sendepause.. aber wir gehören einfach irgendwie zusammen. Auch wenn wir nie in der gleichen Stadt gelebt haben. Letztes Jahr waren wir als ganze Familie bei ihr am Tegernsee und hatten eine schöne Zeit. Lustigerweise kann sich Aline an jede Schwärmerei und so viele Geschichten aus unseren gemeinsamen 39 Jahren erinnern. Und ich mich auch an so manche: an Eis-satt essen mit ihrem Vater und ihren Brüdern, an viele Oktoberfeste, an einen Fenchel-Salat, den meine Mutter und ich vor 15 Jahren in ihrer Wohnung in Paris gegessen haben. An ihr WG-Zimmer und die französischen Mitbewohner, die andere Ansprüche an Körperhygiene hatten. An einen schönen Abend vor 5 Jahren in München, an Pekingente in Hamburg und und und… Und Ihre Lache ist immer auf Abruf in meinem Kopf gespeichert. Schon der Gedanke daran lässt mich gerade lächeln. Vorgestern abend haben wir wieder ewig telefoniert. Das tut wir auch eigentlich viel zu selten….

3. Bist du in der virtuellen Kommunikation anders als von Angesicht zu Angesicht?

Ich versuche virtuell immer noch mal drüber zu lesen und mach mir Gedanken, wie es wohl ankommt. Ja – ich würde sagen in der virtuellen Kommunikation versuche ich deutlich diplomatischer zu sein. Denn ich kenn das Gefühl, wenn etwas virtuell anders ankommt. Also immer erst einmal nachdenken vorm Abschicken. Manchmal muss ich mich auch auf meine Hände setzen oder ne Nacht drüber schlafen um diplomatisch zu antworten. Zwischenmenschlich bekomm ich das nicht immer so gut hin. Da boller ich manchmal meine Emotionen ziemlich raus. Aber auch da bin ich in den letzten 20 Jahren schon deutlich besser geworden.

In den Instagram Stories versuch ich immer noch sehr klar zu sein. Aber je mehr Follower dazu kommen, desto angreifbarer ist man. Und manchmal hab ich einfach keine Lust auf Diskussionen oder keine Kraft. Dann behalte ich meine Meinung lieber für mich oder fange eine Diskussion gar nicht erst an.

4. Vermeidest du bestimmte Musik, weil sie dich traurig macht?

Traurig nicht, aber aggro! So! Oder einfach antriebslos. Ich kann nicht jede Musik jederzeit hören. Und auch wenn ich eine Zeit lang manche Lieder täglich hören kann, hängen sie mir irgendwann so zu den Ohren raus, dass ich sie dann gar nicht mehr ertragen kann und sofort umschalten muss.

5. Wen würdest du als erstes beißen, wenn du ein Zombie wärst?

Meine Töchter! Hah! Das klingt schlimm. Aber ich würd die am liebsten manchmal anknabbern, weil die so süß sind. Aber ganz ehrlich – ich möchte gar nicht sooo gerne ein Zombie sein. Ich finde das nämlich ziemlich ekelig. Kann ich nicht irgendwas schönes sein?! Eine Fee oder so?! Ich möchte die Frage tauschen!

 

Das waren mal wieder fünf sehr persönliche Fragen und auch Antworten…

Ich schau gleich mal bei Nic vorbei, was die anderen so geantwortet haben. Die Antwort auf die Zombie Frage interessiert mich doch sehr. Das will doch keiner!

Alles Liebe

Claretti

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Posted By: tastesheriff Clara · In: Allgemein, Persönliches

Neu und bemerkenswert im April
Kaffeestart im Bett – bevor es zum Brunch weiter geht.

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Kommentare

  1. Susanne Vasel sagt

    5.04.19 zu 12:00

    Deine Mädels sind aber auch zum anknabbern! Kann ich gut verstehen! Aber ich würde dich auch lieber als Fee als als Zombie sehen…! Happy Weekend meine Süße!

    Antworten
    • tastesheriff Clara sagt

      11.04.19 zu 13:25

      Ja die beiden sind einfach die allersüßesten! Schönes Wochenende!

      Antworten
  2. Nic {luzia pimpinella} sagt

    11.04.19 zu 12:09

    Liebst Claretti, du bist für mich die erste Person, die mir einfällt, wenn es um Menschen geht, die 1000 Dinge gleichzeitig machen und auch machen können! Haha. ;)

    ZITAT.“…in der virtuellen Kommunikation versuche ich deutlich diplomatischer zu sein.“
    Das bestätige ich!

    Und deine Töchter als Zombie beißen ist nicht schlimm…. das ist Liebe. ;)

    Drück dich.
    Nic

    Antworten

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