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Allgemein, Persönliches · 21.10.15

Bergfest bei der Imkerausbildung und endlich eine Art Gebrauchsanweisung

(Werbung – Ein Gemeinschaftsprojekt von tastesheriff.com und bee careful)

Imkerausbildung tastesheriff.com
Ihr Lieben,

so langsam sind die Bienen alle in Ihre Beuten zurückgezogen, haben sich vollgefuttert, Futter eingelagert und machen sich bereit für den Winter! Würd ich an Tagen wie heute auch am liebsten! Einfach nen Schild an die Tür „sorry – erst im Frühling wieder ansprechbar“.. das wärs doch!

Aber die Winterruhe gibt es für uns ja nicht… und vermutlich würde der ein oder andere mir etwas husten, wenn ich das umsetzen würde.

Zudem könnte ich dann ja nicht in die Imkerschule und nicht aufsaugen, was ich da jedes mal wieder neues lerne! Termin 3 und 4 liegen hinter mir – beide mal mit super spannenden Inhalten…

Beim Termin 3 haben wir die Segeberger Betriebsweise ausgehändigt bekommen! Das ist quasi das Tutorial unserem Imkermeisters bzw. die Gebrauchsanweisung in ein übersichtliches A4 Heft gebunden. Da steht alles drin! Meine Offenbarung, denn ich brauch manchmal etwas einfaches, wo ich einfach nachlesen kann, was ich wissen möchte ohne mich durch komplexe Bienenbücher zu wälzen!  
Das Haupthema war an dem Tag das Arbeiten im Jahresablauf. Unser Imkermeister sprach davon pro Volk ca 9 Stunden Arbeit im Jahr zu investieren. Anfahrtswege, Honigproduktion, Instandhaltung und alles drum herum ist da natürlich noch nicht einkalkuliert. Aber diese Zahl macht das ganze irgendwie greifbarer für mich. Denn ich wusste da ehrlich gesagt vorher nicht, wie lange man wohl mit einem Imkerhut auf dem Kopf da an den Völkern herumtüddelt.

Imkerei bedeutet vor allem in den Sommermonaten viel Arbeiten und in Zeiten wie jetzt kann man sich zurücklehnen und das ganze laufen lassen.

Das Bienenjahr startet mit den ersten Sonnenstrahlen im Frühjahr – mit dem sogenannten Reinigungsflug. Über den Winter füllt sich die Kotblase der Bienen und bei diesem Flug wird sie entleert. Wir lernten bereits im ersten Termin dazu etwas fürs Leben: ‚Am Tag des Reinigungsflugs keine weiße Wäsche raus hängen!’ Da bleiben dann keine Fragen mehr offen.

Imkerausbildung tastesheriff.com
Ende März, Anfang April bei 15-18 Grad geht es dann los mit der Frühjahrsnachschau.  Sind alle Bienen gut durch den Winter gekommen? Sind Krankheiten aufgetreten? Ist in den Waben Brut aus allen Entwicklungsstadien vorhanden? Dies spricht für ein gesundes Volk. 
Sollte das Volk zu schwach sein, wird mit Ersatzvölkern gemischt oder Völker zusammengelegt.

Die Rapsblüte steht bevor und viele Imker ziehen mit Ihren Völkern auch in die Nähe von Rapsfeldern. Zwar fliegen die Bienen recht weit, aber das nächste Feld sollte sich nicht weiter als 600 m entfernt befinden.

Ende April wird in Norddeutschland der Honigraum auf die Honigbeute gesetzt – die sogenannte Honigraumfreigabe.

Die Sommersonnenwende (der 21. Juni – und mein Standesamtlicher Hochzeitstag by the way) ist ein wichtiges Datum im Bienenjahr. Dort beginnt eigentlich schon wieder die Wintervorbereitung. Die Bienen starten nun bereits weniger zu bauen, weniger zu schwärmen und die ersten Winterbienen werden erbrütet.

Je nach Blüte in der Umgebung, kann man bei der Sommerhonigernte noch ein zweites Mal Honig ernten! Die Sommertracht ist gegen Mitte Juli zu Ende.  Aber dann ist es auch schon fast um! Statt Honigraum, bekommen die Bienen nun einen Futterzarge aufgesetzt und werden mit Futtersirup gefüttert. Diesen lagern die fleissigen Arbeiterbienen ein um über den Winter zu kommen. 

Es wird dann auch mit  Varroabehandlung begonnen – also dem Bekämpfen der Milbe die vor allem für das Bienensterben verantwortlich ist. Sobald das ganze Futter verfüttert, die Varroa Milbe bekämpft und der Sommer gegen den Herbst getauscht wurde, wird das Flugloch durch den Imker verkleinert, damit keine Mäuse oder anderen Feinde hineinkommen können und für Unheil sorgen. 

Eigentlich doch ganz übersichtlich! Es gibt natürlich noch einige kleine Zwischenschritte, die ich hier nicht aufgelistet habe.. aber grundsätzlich überschaubar.

Imkerausbildung tastesheriff.com

Bei dem 4. Termin in der Imkerschule Schleswig Holstein vergangene Woche, ging es vor allem um die Königinnenzucht. Eine Bienenkönigin wird meist nur 3 Jahre alt. Sobald sie älter und schwächer wird, hat sie ausgedient und man muss für Ersatz sorgen.  Das kann auf verschiedenste Weisen passieren… Ein super komplexes Thema – Ihr ahnt es  – daher hatten wir dafür auch einen ganzen Tag! Dies kann über Begattungskästen geschehen oder über das Aufteilen in zwei Ableger oder man kauft sich eine bei dem Imker seines Vertrauens.. oder oder oder… Bienenköniginnen werden sogar in Polsterumschlägen per Post verschickt.. in einem kleinen spezial Kunststoffkästchen mit etwas Futter! Das hat mich stark beeindruckt.

Aber nächste Woche Samstag geht es wieder in die Schule! Aber mit dem Auto – nicht im Briefumschlag! 

Liebste Grüsse

Claretti

P.S. ich schreibe übrigens eine kleine Kolumne auf der Bee-Careful Seite mit vielen Infos aus der Imkerausbildung – schaut doch mal vorbei und meldet Euch auch gerne für den Newsletter an!  Vielleicht ist das ja schon der erste Schritt zum Bienenretter!

P.S. Meine Imkerausbildung wird durch bee careful unterstützt.

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Posted By: tastesheriff Clara · In: Allgemein, Persönliches

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Kommentare

  1. ullatrulla sagt

    22.10.15 zu 10:49

    Ich verfolge deinen Weg als Biene – äh, Imker-to-be von Beginn und finde das total spannend. Braucht man wirklich nur 9 Stunden im Jahr an Zeit zu investieren pro Volk? Das ist viel weniger, als ich gedacht hätte. Wann gibt es Claretti-Honig zu kaufen?? ;-)
    Liebe Grüße,
    Daniela

    Antworten
  2. Isabel Kramer vom Freigarten sagt

    23.10.15 zu 10:05

    Hallo Clara, diese Stundenanzahl ist berechnet für erfahrene Imker die schnell arbeiten können. Ich imkere im 4. Jahr und komme so langsam ran an diese Stundenzahl, da ich nicht mehr jedes mal nachlesen muss was nun zu tuen ist. Dazu kommen aber etliche Stunden an Nebenarbeiten wie einschmelzen,Wachs reinigen, Mittelwände pressen, einlöten, reparieren, reinigen, hin und her schleppen und die ganze Arbeit mit dem Honig. Eine wunderbare Arbeit, aber nicht mal eben so neben her. Ich bin selbstständige Grafikerin, daher geht es. Wenn Du Fragen hast melde Dich einfach. Ich Imker mit Deutsch Normal.
    Isabel vom Freigarten

    Antworten
    • tastesheriff sagt

      23.10.15 zu 13:23

      ja, ich glaube auch das war etwas eng kalkuliert..und natürlich ist mir das mit den Nebenarbeiten auch bekannt.. aber trotzdem denke ich das es überschaubarer ist, als oft angenommen … und wenn es einem Spass bringt man man die Zeit ja eh nicht rechnen, oder?! Das ist wie beim Bloggen!
      Liebste Grüsse an Dich!
      ich melde mich ganz bestimmt mal!
      Claretti

      Antworten
  3. Amy @apidaecandles.de sagt

    23.10.15 zu 10:40

    Oh, wie schön und spannend Claretti! Eine Königin per Post zu erhalten…ich glaube ich würde die Abholung der Dame lieber selbst übernehmen. Die Arme.

    Antworten
  4. Jutta von Kreativfieber sagt

    23.10.15 zu 13:05

    Das mit dem Briefumschlag hab ich schonmal in irgendeiner Quizshow gesehen – und da nicht so wirklich geglaubt! Ich freu mich auch schon auf den Claretti Honig :)

    Antworten
  5. Isabel Kramer sagt

    23.10.15 zu 22:28

    Hallo Clara, für mich ist ein wunderbarer Ausgleich zu meinem Computer-Job. Daher bin ich eh dankbar um jede Minute die ich draußen verbringen kann. Freue mich über den Kontakt zu einer Jungimkerin :-)
    Isabel vom Freigarten
    Ps: meine 17 jährige Tochter trägt auch den wunderbaren Namen Clara.

    Antworten

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