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Allgemein, Persönliches · 9.04.20

Familientagebuch Woche 4 – auf dem Land

Familientagebuch in Coronazeiten - tastesheriff
Ihr Lieben,

Woche 4 – ist um!  Und wieder veröffentlich ich ein Familientagebuch inspiriert von Kerstin von Sanvie. Ostern steht an. Die Zeit ist durchhaltbar, aber trotzdem so zäh wie ein Kaugummi. Ich warte auf einen Lichtblick in Form einer Meldung, wann es zu welchen Lockerungsmassnahmen kommen wird. Das kann meinetwegen auch erst in 3 Wochen sein (wenn ich es mir auch schon früher wünsche) – aber einfach ein Ziel auf das man hinarbeiten könnte, wäre schön. Aber vor Ostern wird da wohl nichts kommen, damit die Leute es über die Feiertage auch nicht schleifen lassen.  So wird es vermutlich noch weitere Familientagebücher hier geben.

Familientagebuch in Coronazeiten - tastesheriff

Wie viele Tage sind wir schon zuhause?

Immer noch seit Freitag den 13.3. – aber wir haben inzwischen das Zuhause gewechselt. Wie ihr in meinen letzten Familientagebüchern und vermutlich auch bei Instagram ja schon gelesen habt, ist bei meiner Familie nicht alles so im Lot. Meiner Mutter und uns geht es gut, aber in einer Familie meiner Geschwister wird das Leben gerade auf ne harte Probe gestellt. Daher war es mir so wichtig hier zu sein, da zu helfen und auch die Versorgung meiner Mutter zu übernehmen, um allen ein wenig den Rücken frei zu halten und auch um einfach allen näher zu sein.

Wie ist die aktuelle Stimmung?

Der Situation entsprechend gut. Als es feststand, dass wir hier hoch fahren, war ich kurz vorm Nervenzusammenbruch. Schleswig-Holstein hat ja seine Einreisebestimmungen verschärft und wenn wir nur so in unsere Zweitwohnung fahren würden, wäre das untersagt. Es gibt Kontrollen und auch Strafen. Bei uns ist ja ein großer Sonderfall und für gibt es Ausnahmeregelungen in dem Erlass, bei dem mehrere bei uns zutreffen. Aber die Autofahrt hier in den Norden, war die schlimmste meines Lebens. Die Strassen waren leer, aber ich rechnete jeden Moment mit einer Polizeikontrolle und einer Diskussion incl. Seelenstriptease vor einem Beamten, für die ich seelisch einfach nicht bereit war. Dafür geht es mir alles zu nah.  Aber es kam nicht so weit. Wir kamen hier gut und sicher an. Beim Umparken fiel scheinbar alles von mir ab, so dass ich dann mal eben eine Macke in unser Auto fuhr. Die Anspannung war wohl zu gross. Aber dann kam hier die Normalität an und ich bekam auch endlich die Chance etwas für meine Familie zu tun.

Die Kinder geniessen es sehr! Es ist natürlich etwas anderes, die Terrassentür zu öffnen und alle gehen einfach raus. Das Wetter hat dazu die letzten Tage auch noch super mitgespielt und so geht es uns allen emotional viel besser.

Familientagebuch in Coronazeiten - tastesheriffDer schönste Moment diese Woche?

Als meine Große am ersten Tag in das Meer der Narzissen eintauchte und 2 Stunden eigentlich nicht mehr zu sehen war, sondern Blume pflückte. Immer immer weiter und immer immer grössere Sträusse. „Mama, wenn ich gross bin will ich Blumenverkäuferin werden“… Irgendwas hat das Große Mädchen dann doch von mir. Sie ist ihrem Vater in so vielen Dingen so ähnlich, das kommt aber definitiv von mir.

Der schlimmste Moment diese Woche?

Es war eigentlich alles OK. Nur mein Facebook Live letztes Wochenende hat mich kurz um 5 Jahre altern lassen. Es gab mehrfach einen Fehler bei Facebook und wir wurden unterbrochen. Das hat mich ehrlich gesagt immer wieder ziemlich gestresst.

Aber ansonsten gab es nicht so viele schlimme Momente. Sachen zu machen, hilft ja in schweren Zeiten.

Diese Woche war ja auch mein Mann mit hier oben. Ab Montag muss er wieder nach Hamburg. Da wird es vielleicht mehr Momente geben an denen ich an meine Grenzen kommen. Aber ich bin ganz zuversichtlich, dass wir es hinbekommen.

Familientagebuch in Coronazeiten - tastesheriffWas stresst dich gerade?

Alles unter einen Hut zu bekommen. So wie ich es die letzten Wochen noch super geschafft habe meine Kunden meiner Agentur zufrieden zu stellen und nebenbei auch noch einige Artikel veröffentlicht habe, komm ich jetzt nichtmal mehr richtig dazu Emails zu beantworten. Ich arbeite morgens zwischen 6-8:30 und abends ab 20 Uhr ganz ungestört. Vorher versuch ich mir immer mal wieder Zeitfenster zu schaffen. Aber nebenbei wird noch einiges für die Familie organisiert oder auch aufgepasst, dass die Kinder das mit dem Social Distancing zu Oma ernst nehmen. Wir sind zwar in einem Haus, machen trotzdem aber alle unser eigenes Ding. Wir sehen uns nur im Garten mit Abstand und das geht einigermassen gut. Wenn wir zusammen essen, dann nur bei gutem Wetter und dann draussen an verschiedenen Tischen. Das sieht lustig aus, aber funktioniert.

Was hat besonders Spaß gemacht?

Draussen zu sein.  Die Kinder so frei uns glücklich zu sehen.

Familientagebuch in Coronazeiten - tastesheriff
Familientagebuch in Coronazeiten - tastesheriff

Was haben wir diese Woche selber gemacht?

Wir haben sehr viel miteinander gekocht und gebacken. Die Mädels haben ihren Stammplatz auf der Küchenarbeitsplatte. Wir haben am Wochenende noch seeehr viele Bügelperl Hasen gebastelt. Die wollten wir eigentlich alle auch noch verschicken. Momentan leben sie noch in irgendeiner unausgepackten Taschen hier auf dem Land.

Hier haben wir im Garten haben wir ein Tippi gebaut, bzw, ein Biwak wie die Männer in unserer Familie behaupten. Meine Freundin Frau Piepenkötter hat das bei Instagram gezeigt. 10 Min später schickte meine Mutter mir eine Whatsapp und sagte: Das können wir doch auch machen. Da wir viele Weiden bei uns am Grundstücksrand am Graben haben, war das Material auch kein Problem. Gesagt getan. Unsers sieht etwas anders aus, da die Weiden ja schon ausgetrieben sind…. aber es wird anwachsen und so schön werden. Man kann ein Weidensatz und die Anleitung bei Lebensbauweise bekommen.

Und wir haben angefangen ein Gemüse und Blumengarten anzulegen. Am äussersten Rand des Grundstücks, neben dem alten Schafstall, haben wir ein Stück Brachland. Die Bäume haben wir da schon weggenommen und auch den Rasen gemäht. Mal schauen was wir da so hin bekommen, denn in der Erde verbirgt sich viel Schutt und Schotter. Wir haben schon überlegt Hochbeete auf die Fläche zu setzen, aber da übersteigt die Investition den Nutzen. also mal schauen wie wir es nun machen.

Familientagebuch in Coronazeiten - tastesheriff

Was haben wir diese Woche gekocht?

Wir haben gegrillt, gegrillt, gegrillt. Es gab Spaghetti Carbonara, Abendbrot, unterschiedlichste Salate. Und nachmittags gab es eigentlich immer irgendwas in Kuchenform für uns oder aber auch für die Familie. Marmorkuchen oder Waffeln. Das hat uns gut über die letzten Tage gebracht.

Vor allem hab ich aber viel Bärlauchbutter gemacht und eingefroren. Dazu kommt in den nächsten Tagen noch ein Artikel. Meine Schwester hat in ihrem Garten mehrere Quadratmeter Bärlauch. Da haben wir zu geschlagen.

Familientagebuch in Coronazeiten - tastesheriffSo – Woche 4 ist um. Ostern steht vor der Tür und dann eine neue Woche, die für mich in sofern spannend ist, da ich quasi ganz alleine mit den Kindern bin. Ohne meinen Mann, hab ich hier ja keine Unterstützung vor Ort. Meine Mutter darf und soll die Kinder nicht nehmen. Und da wir das sehr strikt einhalten, wird es spannend werden. Aber hier ist alles einfacher für uns. Nebenbei hab ich für nächste Woche sehr viele Aufgaben für die Familie übernommen. Also mal schauen wie viel hier auf dem Blog passieren wird.

Wie war Eure Woche so?

Alles Liebe

Claretti

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Posted By: tastesheriff Clara · In: Allgemein, Persönliches

Wo es in Eimsbüttel Besondersschön ist
Die Bärlauchbutter-Produktion läuft – ideal auch zum Einfrieren!

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Kommentare

  1. Marion Stukenbrock sagt

    10.04.20 zu 18:14

    Ich drück euch

    Antworten
    • tastesheriff Clara sagt

      14.04.20 zu 13:19

      Hoffe ihr hattet schöne Ostertage! Liebste Grüße ?

      Antworten

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