
Ihr Lieben!
heute nehme ich Euch mit auf den zweiten Teil unserer Deutschland Rundreise. Vor ein paar Tagen gab es ja schon den ersten Teil „Von Hamburg über Wuppertal und Trier an die Mosel – unsere Deutschlandtour Teil 1“ als Blogartikel. Vielleicht noch einmal, um alle abzuholen. In den Herbstferien 2023 haben wir so viele einzigartige Momente geschaffen auf unserer kleinen Rundreise. Unser Ziel in der zweiten Ferienwoche war Südtirol mit meiner Freundin und ihrem Sohn. Und mir kam die Idee: Wie wäre es denn, wenn wir einfach langsam anreisen? Immer in kleinen Etappen unterwegs – bis an unser finales Ziel. Und dabei auch endlich mal all die Freunde besuchen, die man viel zu selten sieht und denen man immer einen Besuch verspricht! Gesagt – getan. Die Kinder haben inzwischen auch ein super Alter für solche Abenteuer und saugen alles auf. Da wir leider die Herbstferien immer ohne meinen Mann bestreiten müssen, war es ein toller Mädelstripp für uns drei!
Wir starteten in Hamburg, besuchten Freunde in Wuppertal, machten einen Ausflug nach Trier und hatten eine richtig tolle Zeit an der Mosel. Aber es ging natürlich noch weiter…
Zuerst mit einem kleinen Fail: Idar-Oberstein! Irgendwie wollte ich immer in die Edelsteinstadt. Leider spielte das Wetter nicht mit und vielleicht sprang deshalb der Funken auch nicht über! Also – es war bei weitem nicht so schön, wie ich es erhofft hatte. Wir sind dann auch noch ins Edelsteinmuseum gegangen. Naja! Kann man machen – ist aber nicht fürs Lebensglück erforderlich. So ging es von Idar Oberstein weiter für uns – zu einem weiteren Landidyll Hotel in die Nordpfalz.
Wir betreuen mit unserer Agentur ja die Landidyll Hotels auf den Social-Media-Kanälen und stehen daher auch mit den einzelnen Hotels häufig enger in Kontakt. So waren wir auf der Reise ja bereits an der Mosel im Landidyll Hotel zur Marienburg.. Als nächstes Ziel stand das Landidyll Hotel Klostermühle auf dem Plan. Das Hotel ist ganz anders, aber genauso herzlich. Vio und Erik Jennewein betreiben dieses schöne Hotel in den historischen Gemäuern der Klostermühle und haben daneben noch einen großen Landwirtschaftlichen Betrieb. Die Schwester von Erik baut mit ihrer Frau noch bei „Fräulein Lenz“ ökologisch Gemüse und Blumen an. Die Felder und Gewächshäuser schließen direkt an den Garten des Hotels an und natürlich bekommt man das Gemüse auch Abends auf den Teller. Die Landidyll Häuser haben ja auch alle ein Restaurant im Haus, was es für mich auf dieser Art der Reise besonders attraktiv macht. Abends nicht mehr nach einem Lokal suchen. Zudem ist die Küche in allen Landidyll Häusern wirklich sehr gut und auch für unsere glutenfreie Ernährung sind alle gut geschult! Das war herrlich entspannend und hat mir ein sicheres Gefühl gegeben.
Wir hatten nur die eine Nacht dort eingeplant, so dass wir nicht so wahnsinnig viel von der Gegend erkunden konnten. Es bieten sich Wanderungen auf dem Donnersberg, Radwanderwegen, die direkt vor der Hoteltür beginnen oder der Besuch in der Bergbauernerlebniswelt Imsbach oder im Keltendorf Steinbach an. Stattdessen haben wir es uns gut gehen lassen. Sind etwas herumspaziert, die Kinder sind durch den großen Garten getobt und ich hab zwischendurch einfach nur auf einer Bank gesessen. Und zum Abendessen hab ich einen der köstlichsten Salate aller Zeiten gegessen. Das Gemüse von Fräulein Lenz war so knackig frisch und die Kombination – hach den würde ich zu gerne nochmal rekonstruieren. Vielleicht komm ich ja auch nochmal in den Genuss!
Am nächsten Morgen haben wir uns nach dem köstlichen Frühstück auf die Weiterreise gemacht. Unser nächstes Ziel: Baden-Baden. Aber mit einem kleinen Zwischenstopp in Frankreich, denn ich wollte unbedingt nach Strassburg.

Auch Strassburg begrüßte uns mit Regenwetter – aber es klarte glücklicherweise im Laufe des Tages etwas auf! Wir bummelten für ein paar Stunden durch die Stadt – ließen uns einfach treiben. Wir besuchten ein Café und es gab leckere Quiche und köstliche Kuchen für alle.
Es war wunderschön sich so durch die Stadt treiben lassen und der große Wunsch der Großen mal nach Frankreich zu fahren, hatte sich auch zumindest mit einem kurzen Trip erfüllt. Aber das machen wir sicherlich nochmal länger. Denn wir wollten dann unbedingt weiter zu unseren Freunden, die bereits auf uns warteten.

Auch Baden-Baden begrüßte uns eher wechselhaft. Dafür unsere Freunde wie ein großer Sonnenschein. Die Freunde haben auch zwei Töchter, die um einiges jünger sind, aber die Mädchen spielten herrlich miteinander und wir hatten Zeit für ein wenig Wein, Tee und viele Gespräche. Ich war als Kind zuletzt in Baden-Baden und war mal wieder verliebt in die wunderschöne Stadt. Aber das Haus unserer Freunde ist auch besonders schön, sodass wir uns richtig zu Hause fühlten.
Bei einer Rundreise wie unserer und den Besuchen bei Freunden kommt man ja auch manchmal in den Alltag der Familien. So auch hier! Wir waren unter der Woche da, mit Kita-Alltag und Arbeit der Eltern. Ich möchte da nicht zur Last fallen und wir wissen alle, wie doll so ein Besuch den Alltag durcheinander bringt. Also machten wir uns morgens direkt auf den Weg, um die Stadt und ließen uns treiben und schauten uns einiges an. Am Nachmittag waren wir als Abholdelegation mit an der Kita und ließen uns von den kleinen Mäusen alles zeigen. Zusammen ging es nochmal in dies Stadt. Wir bekamen eine kleine Führung und machten einen Spaziergang an der Oos. Leider hatte das Frieder Burda Museum gerade wegen Umbau geschlossen. Zu gerne wären wir dort auch noch hin gegangen. Abends aßen wir ganz unkompliziert in der Geroldsauer Mühle.
Am nächsten Morgen machten wir alle zusammen noch einen Ausflug auf den Wochenmarkt, um dann Abschied zu nehmen. Warum ist Baden-Baden – Hamburg nur so weit entfernt?! Es wäre so schön, wenn wir uns öfter sehen könnten. Vielleicht schaffen wir es ja dieses Jahr nochmal uns zu sehen! Ich drück uns die Daumen.
Unser nächstes Ziel war noch ein Highlight! Auf Empfehlung über Instagram habe ich uns zwei Nächte auf Hofgut Hopfenburg gebucht – in einem Heidewagen. Mitten auf der Schwäbischen Alb findet man hier auf einem weitläufigen Gelände ganz viele unterschiedliche Unterkunftsmöglichkeiten. Ob Zirkuswagen, Schäferwagen, Jurte, Tipi etc…. Für uns war es ein kleiner süßer Wagen in dem wir uns es gemeinsam im Doppelbett gemütlich machten. Herrlich.
Es gibt eine Kochmöglichkeit in den Wagen und natürlich Heizung, aber zum Duschen und auf die Toilette geht es immer in ein großes Servicehaus in der Mitte des Geländes. Das ist Nachts etwas unbequem, aber grundsätzlich ja kein Problem. Zudem ist es eine wirklich tolle andere Art der Übernachtung und hat uns sehr gut gefallen. Die Mädels wussten davor nicht, was sie erwartet und waren ganz begeistert 2 Nächte hier zu verbringen. Auch hatte die Gegend einiges zu bieten!
Wir haben an einem Tag so viel erlebt. Und diesmal war uns das Wetter – bis auf ein paar kurze Wolkenbrüche hold. Wir waren beim Schloss Lichtenstein – entschieden uns dann aber gegen einen Besuch. Wir machten einen Ausflug in eine Tropfsteinhöhle – die Bärenhöhle (mit der Alb Card die wir in der Unterkunft bekamen war das sogar kostenlos). Und dann ging es im Geschwindigkeitsrausch auf die Sommerrodelbahn in Erpfingen. Da mussten wir immer immer wieder hoch und runter! Herrlich.
Und als großes Highlight machten wir noch im Haupt- und Landesgestüt Marbach halt und streichelten die Pferde und schauten uns die wunderschöne Anlage an. Am Ende des Tages ging es für uns noch ins Albgut Alteslager – leider hatte dort natürlich am Sonntag nicht so viel auf, aber ich vermute ein Besuch an einem Freitag oder Samstag lohnt sich auch sehr.
Ich kann mir sehr gut vorstellen, hier nochmal einen Zwischenstop einzulegen! Man konnte unglaublich viel entdecken und erleben. Und meinen Plan auch im angrenzenden Naturschutzgebiet einmal Laufen zu gehen, musste ich ad acta legen, denn am nächsten Tag ging es schon früh nach München, um meine Freundin und ihren Sohn abzuholen und nach Südtirol weiterzufahren.
Vielleicht könnt ihr erahnen, was das für eine wunderbare Reise war. Bei Instagram gibt es auch ein Highlight dazu. Ihr findet es unter Roadtrip und vielleicht bringt es Euch Spaß auch im Bewegtbild noch ein bisschen mitzureisen.
Ich kann Euch diese Art des Reisens nur empfehlen und plane schon unsere nächsten Herbstferien.
Ich wollte gerade einmal unsere Highlights benennen, aber merke selbst, dass ich dazu gar nicht in der Lage bin. Es sind so viele wunderbare Dinge auf dieser Reise passiert, wir haben herrliche Zeiten gehabt und tolle Erinnerungen geschaffen. Ob bei Freunden, die wir nach langer Zeit mal wieder gesehen haben oder auch in Hotels und auch in so besonderen Unterkünften. Es war jedes mal wieder schön und hat bei uns für jede Menge gute Laune gesorgt. Das Wetter war uns jetzt nicht immer hold, aber wir waren ja ausgerüstet mit warmer Kleidung und hatten auch nicht mit sommerlichen Temperaturen gerechnet. Ich gebe zu – ich hatte es an der einen oder anderen Stelle gehofft. Aber dann war es so! Ich möchte unbedingt nochmal wieder nach Baden-Baden bei Sonnenschein und auch in Strassburg und in der Pfalz möchte ich unbedingt nochmal eine längere Zeit verbringen. Und die Mosel – herrlich! Aber ich hab ja noch mein halbes Leben Zeit!
Aber vielleicht zeigen Euch meine Artikel auch, wie schön und vielfältig es ist, in seinem eigenen Land einen Urlaub zu verbringen. Das kann ich nur empfehlen. Es muss nicht immer eine Fernreise sein. Es ist toll auch andere Ecken und andere Menschen kennenzulernen. Ich erinnere mich noch sehr gut an diese Reisen, die ich mit meinen Eltern gemacht habe. An Reisen durch Dresden, das Erzgebirge oder nach Freiburg und nach Bayern. Diese Vielfalt möchte ich auch meinen Töchtern zeigen und vermitteln.
Alles Liebe
Clara
P.s. Es wir noch einen dritten Teil zu dieser Reise geben. Ein Artikel mit Dinge die ich beachtet habe, die mir wichtig waren und die für uns auf dieser Rundreise gut funktioniert haben. Vielleicht habt ihr ja schon fragen? Dann verratet sie mir gerne in den Kommentaren.






























Denise sagt
Ha, dass ihr auf dem Hofgut Hopfenburg ward, habe ich direkt an dem ersten Bild bei Instagram erkannt :-)
Wir waren 2018 auch schonmal da. Meine Schwiegerfamilie hat dort Hochzeit gefeiert, ganz rustikal, eine ideale Location, wenn viele der Gäste von weiter weg anreisen und eine Unterkunft benötigen und Kinder mit im Schlepptau sind. Wir hatten damals eins der wenigen Appartements, das Kind war da erst 1 Jahr alt. Und von der Umgebung haben wir auch nicht viel gesehen, krankes Kind im Kurzurlaub :-/
Hach, dein Post macht so Lust auf Roadtrip, ich überlege schon wieder, wen wir wo besuchen könnten :-)
Viele Grüße,
Denise