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Allgemein, Persönliches · 17.04.20

Familientagebuch Woche 5 – der inzwischen schon fast normale Wahnsinn

Familientagebuch in Coronazeiten - tastesheriffIhr Lieben,

da ist sie um  – die Woche 5. Wir alle haben auf die Entscheidungen des „Corona-Kabinetts“ (was für ein Wort) gewartet. Haben auf klare Ziele und einen klaren Fahrplan gehofft und auch ein wenig auf Planungssicherheit… Leider sind die meisten in der Hinsicht leer ausgegangen.

Ich kann es verstehe, es ist wahnsinnig schwer diese Entscheidungen zu treffen. In unserer Situation – bei Kindern im Kita Alter, hatte ich mit nichts mehr als ein Datum gewünscht. Für mich und meine Kräfte. Aber da wurden wir enttäuscht. Die Ausnahmen werden wohl wieder etwas gelockert. Aber wann wird wieder eine Normalität kommen – also eine für alle? Aber dann kommt der Zwiespalt – möchte ich meine Kinder schon wieder in die Kita geben?! Evtl. fallen wir auch in diese Ausnahme. Ein Elternteil muss in einem systemrelevanten Beruf arbeiten. Die Listen was systemrelevant ist, haben die Länder. Nun fällt der Beruf meines Mannes da runter. Aber ich bin noch nicht soweit die Kinder, denn die Kurve ist ja flacher aber noch nicht weg. Und es funktioniert ja alles irgendwie so.

Für uns sind das alle Diskussionen in einem privilegierten Leben. Wir wohnen nicht mit 6 Personen auf 70 qm ohne Balkon, der Kühlschrank ist voll, es gibt keine häusliche Gewalt und auch das sozial- und sprachverhalten unserer Kinder ist nicht in Gefahr. Aber das ist ehrlich gesagt ein Punkt der mir grossen Sorgen macht. Was passiert mit all diesen vergessenen kleinen Menschenkindern.

Aber jetzt werde ich mal die Familientagebuch Fragen beantworten:

Familientagebuch in Coronazeiten - tastesheriff

Wie viele Tage sind wir schon zuhause?

Seit Freitag den 13.3. – aber in unterschiedlichen Zuhause Plätzen. Seit fast 14 Tagen sind wir nun hier auf dem Land. Eine Zeit lang wir alle Vier, dann auch wieder ich alleine mit den Kindern und nun wieder zu viert.

Wie ist die aktuelle Stimmung?

Die Stimmung ist gut. Die Mädchen machen es super und ich bin sehr froh, dass sie einander haben. Mit der einen müssen wir immer etwas kämpfen raus zu gehen. Wenn sie dann draussen ist, ist alles wunderbar.

In der letzten Woche war mein Mann für ein paar Tage in Hamburg zum Arbeiten. So war ich mit den Kindern alleine. Das war irgendwie ne harte Nummer, denn ich kam zu nichts. Wir mussten eine große Kalkulation und ein Konzept für unsere Agentur abgeben, aber ich konnte kaum einen klaren Gedanken fassen. Dafür meine Teampartner um so mehr! Lucky me! Das macht mich sehr dankbar.

Auch bin ich wahnsinnig glücklich wie eingespielt mein anderes Team ist. Ich schreibe nachts irgendwas in irgendwelche To-Do-Listen und am nächsten Morgen wird alles von Zauberhand erledigt. Auch der Shop läuft ganz wunderbar weiter, da Jasmin dann mal eben ins Büro geht, Sachen verpackt und zur Post bringt und nebenbei noch Pflanzen und Blumen giesst. Dafür bin ich wahnsinnig dankbar und glücklich.

Aber ich bin müde – unglaublich müde.

Familientagebuch in Coronazeiten - tastesheriff
Familientagebuch in Coronazeiten - tastesheriff

 

Der schönste Moment diese Woche?

Die Familienzeit. Wir machen uns jeden Morgen eine Liste, was wir alles an dem Tag erledigen wollen. Da können auch ganz kleine Sachen drauf. Und die streichen wir alle über den Tag ab. Da kommen Jobsachen und Haushaltsdinge drauf, aber auch Dinge wie „Vorlesen“ und „wie Elsa tanzen“ und co. Am Montag haben wir bei uns Verstecken gespielt. Und das Lachen und Gekreische war sicherlich im ganzen Koog zu hören.

Familientagebuch in Coronazeiten - tastesheriff

Der schlimmste Moment diese Woche?

Der Mittwoch Abend nach der Pressekonferenz. Alleine mit meinen Gefühlen und meiner Wut gegen die Welt.

Was stresst dich gerade?

Meine Müdigkeit, fehlende Ziele und der Hirnverlust! Hah! Ne – ganz ehrlich – ich hab das Gefühl keine hellen Momente im Kopf mehr zu haben. Keine Geistesblitze. Und auch einen Gedanken zu Ende führen ist momentan schwierig. Ich bin eigentlich sehr fokussiert – und das ist für mich wie ein Kontrollverlust.

Und die Wackelzahn-Pubertät unserer Großen. Man spricht ja im Alter von 5-7 Jahren von der Vorschul-Pubertät. Und ich würde sagen, die Große steckt voll drin. Auch wenn sie ja erst nächstes Jahr spät eingeschult wird – mit fast 7. Aber da knallt es gerade regelmässig. Ich versteh es so gut, dass das Alter schwierig ist und auch die Entwicklungsphase nicht die einfachste  – aber holy – das bringt mich schon auch manchmal an meine Grenzen und wir schaffen es gegenseitig sehr gut uns auf die Palme zu bringen.

Die ganze Situation lässt sich ja deutlich besser ertragen, wenn bestimmte Spielregeln oder Rahmenbedingungen eingehalten werden. Das funktioniert bei uns momentan häufig nicht so gut. Bei der einen aus Trotz, bei der anderen aus „oh da mach ich auch mit“… Das kostet mich gerade meine letzten Nerven.

Was hat besonders Spaß gemacht?

Die Familie im Garten zu sehen, die Kinder im Alltag mit einzubinden und wiedermal zu merken, dass sie daran unglaublich Spass haben. Und ich konnte helfen. Vielleicht nur ein bisschen. Aber ich konnte einen Teil meiner Familie unterstützen und auch weitere Unterstützung koordinieren und das läuft alles. Wenn Krankheiten einem das Leben schwer machen, dann hilft es ja, wenn zumindest das Gerüst stabil ist. Und das versuchen wir gerade zu helfen.

Familientagebuch in Coronazeiten - tastesheriffWas haben wir diese Woche selber gemacht?

Wir haben in dieser Woche weiter am Gemüsebeet gearbeitet. Es ist ein weiteres Beet dazu gekommen und auch der Zaun nimmt Formen an. Zumindest liegt das Material schon an Ort und Stelle. Auch sind die ersten Pflanzen angesät und wenn der Zaun da ist, pflanze ich weiter. Wir werden ja wohl die nächsten Wochen hier bleiben.

Die Matschküche wurde von mir repariert und die Kinder sind wieder happy.

Zudem habe ich geräumt. Wir haben sehr viel Geschirr in unserem Nebengebäude eingelagert. Und im letzten Jahr, hat mein Bruder da eine Waschbecken mit einer kleinen Küchenarbeitsplatte eingebaut. Das will ich gerade schön machen, damit wir da eine vernünftige und nutzbare Küche haben.. Wenn alles gut läuft, kann ich ja im Sommer noch meine Geburtstagsparty feiern. Und da will ich vorbereitet sein. Also hab ich da alles erstmal weggeräumt. Ausgeräumt, Regale abgebaut und gestrichen und Kisten bestellt um das Geschirr sauber und Luftdicht zu verpacken. Ein neuer Kühlschrank steht. So langsam wird es.

Und meine Familie hat angefangen die Badebude zu bauen. Darüber erzähle ich aber bald mal mehr.

Was haben wir diese Woche gekocht?

In dieser Woche waren wir kulinarisch eher auf einfachen Pfaden. Klar gab es ein umfangreiches Osterfrühstück für uns, aber ansonsten hab es eher: Nudeln mit Tomatensoße, belegte Brote, Obst, Kartoffelpüree mit Frikadellen und und und. Aber es gab jeden Tage Kuchen oder Muffins. Da hab ich auch ein paar Fotos gemacht und werde Euch da das ein oder andere Rezept noch veröffentlichen. Aber da ich die meiste Zeit ja mit den Kindern alleine war, hab ich jetzt keine Lust gehabt aufwendig und besonders zu kochen.

Familientagebuch in Coronazeiten - tastesheriff

Ja – so war diese Woche.

Für mich hab ich relativ wenig gemacht. Die paar Male die ich Laufen war, hatte ich die Kinder mit im Schlepptau, was mich jetzt auch nicht so wahnsinnig gut hat laufen lassen. Das soll in dieser Woche besser werden… mal schauen!

Wie war Eure Woche so?!

Alles Liebe

Clara

Die Idee zum Familientagebuch stammt übrigens von Kerstin von Sanvie. Sie veröffentlicht das jeden Freitag und ich nun auch schon seit Woche EINS!

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Posted By: tastesheriff Clara · In: Allgemein, Persönliches

Kichererbsensalat mit Tomate und Chimichurri – ein super leckerer Salat zum Abendessen oder einfach nur so.
Das Beste zum Grillen – Marinaden, Salsas, Sossen und ein paar Dinge die man auf den Grill legen kann

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Kommentare

  1. karola jaeger sagt

    17.04.20 zu 10:59

    das war spannend zu lesen …eure Bilder vermitteln von der Umgebung die pure idylle und die Mädels immer malerisch wie hingegossen und Frau Clara wie ein trotzendes Energiebündel ;o)
    behaltet euch wohl ….
    ps: das mit den Müttern und Töchtern hält lebenslang an !!!

    pps:das mit der Rechenaufgabe am Schluss ist je ne Hürde

    ppps gibt es von Nolde eigentlich ein narcissenbild ;o)

    Antworten
  2. Nele sagt

    17.04.20 zu 19:55

    Mal wieder herrlich ehrlich geschrieben und ich finde euer Idyll auf dem Land zauberhaft. Und diese pubertäre Phase vor der Schule kenne ich zu gut, eine harte Probe manchmal und dann bin ich wahrhaftig auf die „richtige“ Pubertät gespannt ?. Passt schön aufeinander auf!

    Antworten
  3. Cordula Gebauer-Ehrngruber sagt

    17.04.20 zu 21:35

    Deine Schnittchen…sensationell!
    Auch wenn du meinst, du läufst untertourig, du machst das Beste daraus und das ist gut so.
    Herzliche Grüße einer bislang stille Mitleserin, die -einen ganzen Tacken älter als du – es liebt, so erfrischend liebevolle, herzliche und ehrliche Geschichten von euch zu lesen. Du machst das toll mit deinen Mädels! (Ich bin Erzieherin ;-) )
    Cordula aus SH

    Antworten

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