
Ihr Lieben,
Feste feiern wie sie kommen. Man sagt mir nach, dass ich sehr gastfreundlich bin. Ich liebe es, Gäste und Freunde zu Hause zu haben. Aber ich habe es auch so gelernt. Auch bei meinen Eltern gab es immer wieder große Feste, viele Freunde und reichlich gedeckte Tafeln. Anders als in anderen Familien, wurde bei uns häufig alles selbst gemacht. Denn irgendwie hat man sich das aus dem Ärmel geschüttelt. Und so bin ich damit groß geworden. Schon als Teenager habe ich auf dem Narzissenfest Waffeln für hunderte von Menschen gebacken. Und später an einem Wochenende ungefähr 90 Torten (einige Böden hatte ich davor schon gebacken und dann nur noch gefüllt). Es macht mir auch wahnsinnig viel Spaß und ich finde es ist immer wieder schön Gäste mit gutem Essen glücklich zu machen. Aber es ist alles eine Sache der Organisation.
Meine Mutter ist vor ein paar Wochen 80 geworden, und ich habe Euch bei Instagram ein zwei Sachen dazu erzählt. Daraufhin kamen sehr viele Nachfragen und der Wunsch, ob ich mal Teile, wie ich die Vorbereitung dieser Feste mache. Ich habe etwas Zeit gebraucht, um alles in Worte zu fassen. Und dieser Artikel ist auch sehr lang. Aber ich denke, er könnte euch helfen. Denn es stehen ja immer wieder Abende mit Freunden, Taufen, Konfirmationen und kleine Feste an. Und vielleicht ja sogar große Feste.
In unserem Fall, Ende April, haben meine Schwester und ich uns beide ums Buffet gekümmert. Aber leider war unsere Absprache nicht gut genug. Denn für die ca 35 Gäste, hatten wir Essen für ca 80. Dies lag vor allem auch an der Masse an Essen, die meine Schwester gemacht hat. Also uns Profis geht da auch mal was schief.

Warum es sich lohnt, ein Fest zu Hause zu feiern
Warum lohnt es sich, ein Fest zu Hause zu machen? Feste zu Hause sind für mich die Verkörperung des Unkomplizierten. Menschen kommen besser ins Gespräch. Es durchmischt sich leichter, und man teilt mit seinen Freunden etwas ganz Intimes: und zwar sein zu Hause.
Zudem ist natürlich ein Fest und zu Hause individueller und auch preisgünstiger. Das darf man nicht außer Acht lassen. Und manchmal sind die Rahmenbedingungen einfach auch so, dass man zu Hause feiern sollte. Wenn viele Gäste aus allen Richtungen anreisen, wenn viele Kinder dabei sind, die sich auch bewegen wollen, oder Platz zum Spielen brauchen. Und es fallen mir noch 20 weitere Gründe ein.
Aber ich weiß auch, dass es nicht jedermanns Sache ist. Ich habe einige Freundinnen, bei denen ich erst ganz selten zu Hause war. Und es sind gute Freundinnen. Aber sie tun sich schwer damit. Und das ist ja auch in Ordnung. Aber darum soll es heute auch nicht gehen, denn ich möchte euch einfach praktische Anleitung von der Planung bis zur Durchführung geben
Erste Überlegungen – Was will ich eigentlich feiern?
Als erste Überlegung ist erstmal wichtig: was will ich eigentlich feiern? Ist es eine Party, ein Familienfest, eine Konfirmation. Um wie viel Uhr lade ich ein. Haben die Leute da schon gegessen und brauchen lediglich ein paar Snacks. Oder zieht sich das Fest über den ganzen Tag vom Brunch über Kaffee und Kuchen bis zu einem Abendessen. Oder bleiben sogar Gäste über Nacht, so dass auch an ein Frühstück gedacht werden muss. All diese Punkte muss man natürlich vorher abklären, um sich ideal vorzubereiten.
Dann geht es um die Größe der Feier. Wie viele Gäste sollen eigentlich kommen? Zwanzig? Easy! Vierzig? Das wird schon sportlicher. 80? Da braucht ihr Hilfe. In welcher Form auch immer.
Und dann geht es um die Frage: wer wird eigentlich eingeladen? Sind es viele Kinder, so dass man auch viele Spielmöglichkeiten braucht und unkompliziertes Essen auf der Hand. Sind viele Senioren dabei, so dass es viele Sitzmöglichkeiten geben muss? Gibt es Menschen mit besonderen Ernährungsformen oder Erkrankungen, auf die ich Rücksicht nehmen möchte?
Feiere ich drinnen oder draußen? Wie sind meine räumlichen Kapazitäten? Und habe ich die Möglichkeit ein Fest für unterschiedlicher Zielgruppen (z.B. ältere Menschen die eher sitzen und kleine Kinder die eher rennen) auszurichten?

Planung und Organisation – Der Schlüssel zum stressfreien Fest
Zeitplan: Wann beginnen mit der Vorbereitung?
Für mich beginnt die Vorbereitung eigentlich schon beim Gedanken ans Fest. Wenn ich vorher alle Punkte festgezurrt habe, fängt bei mir mein Kopf an zu arbeiten. Was könnten wir zu essen machen? Wie setzen wir die Menschen? Wo findet ein Buffet statt? Gibt es ein gesetztes Essen?
Ich fange an mir eine Liste, bzw ein Dokument zu machen. Meistens mache ich da ein Google Drive Dokument, auf das alle anderen auch zugreifen könnten. Erfahrungsgemäß arbeite ich aber meistens alleine da drin. Dort habe ich dann eine Gästeliste. Dort schreibe ich mir To-do-Listen auf. Dort findet man eine Einkaufsliste und auch schon Rezeptideen. Und ich sammle alle Punkte für mich. Und immer wenn ich einen Gedanken habe, kann ich ihn da direkt einfügen.
Viele legen sich auch ein Budget fest und versuchen das im Blick zu behalten. Da drin bin ich nicht so gut! Ich entscheide zu feiern und dann kostet es das was es kostet! Aber natürlich achte ich ein wenig darauf, dass alles im Rahmen bleibt!
Eine To-do-Liste mit allen Punkten, die noch organisiert werden müssen, könnt ihr Euch anhand dieses Artikels machen! Macht Euch Stichpunkte und evtl könntet Ihr hier auch auch Chat GPT zur Hilfe nehmen. Grundsätzlich kann man aber mit dem Start der Einladung mit den Vorbereitungen starten. Tortenböden backen und einfrieren, Getränke evtl im Angebot kaufen, Deko schonmal beim Einkaufen mitnehmen. Ich finde immer: „Was man hat, hat man!“ Dann wird es zum Ende weniger stressig.
Auf meine To-Do-Liste kommen Dinge, an die ich denken muss, und seien es noch so Kleine. Meine erste To-do-Liste ist eher oberflächlich. Getränke besorgen, Lebensmittel besorgen, Gläser besorgen, Blumen, Deko, Servietten…. Je näher die Veranstaltung kommt, desto spezifischer werde ich. Und so schreibe ich die To-Do-Liste eigentlich immer wieder neu. Und ich habe für den Vortag der Veranstaltung und den Tag selbst auch immer noch eine ganz spezifische Liste mit kleinen Punkten wie „Eiswürfel raus holen“, „Spülmaschine nochmal vorher leer räumen“, etc.
4. Der richtige Rahmen –
Deko, Motto & Atmosphäre
Nicht jeder hat die räumlichen Möglichkeiten, wie wir z.B auf dem Land haben. Daher müsst Ihr euch über die räumlichen Bedingungen Gedanken machen: Wo wollt Ihr feiern? Im Wohnzimmer, im Esszimmer, im ganzen Haus/Wohnung oder im Garten, auf der Terrasse, in der Garage? Braucht Ihr ein Zelt? Wo soll das Buffet stehen? Wo können die Menschen sitzen? Wo können Kinder spielen?
Gibt es ein Motto oder ein Farbkonzept? Gerade bei Konfirmation oder Geburtstagen bietet es sich immer an, ein Konzept aufzugreifen. Mein Konzept ist meistens bunt und bunt passt immer.. Aber es ist auch total schön, sich da vorher Gedanken zu machen und bestimmte Farben oder Symbole immer wieder auftauchen zu lassen.
Und dann kommt natürlich die Budgetfrage: Kaufe ich die Dekoration oder kann ich auch ganz viel selber machen oder mir vielleicht auch von Freunden zusammen leihen? Wie ihr ja wisst, besitze ich gerne Dinge. Und so bin ich für viele Freunde von mir auch die Partyrequisite. Und so verleihe ich Teller, Becher, Gläser, Geschirr oder auch mal Deko sehr gerne an meine Freundinnen.
Und dazu kann man sich natürlich auch Gedanken machen, was welche Freunde haben? Oder ob man sich mit anderen Freunden zusammen tut und gemeinsam ein Zelt kauft, welches dann für die nächsten drei Konfirmationen oder Familienfeste im Wechsel genutzt wird.
Für mich sind folgende
Punkte, die total wichtig für eine festliche Stimmung sind:
– Ordnung
– ein paar Kerzen
– Ein paar Blumen (das können auch vereinzelt Kerzen sein)
– ein schön vorbereitetes Buffet
und das Gefühl, dass Gastgeber vorbereitet sind und sich Mühe gegeben haben. Also Gläser bereit stehen, Getränke in schöne Krüge und Kühler umgefüllt sind, kleine Snacks bereit stehen und neben dem Bier auch ein Flaschenöffner liegt!
Und am Ende macht es die Herzlichkeit der Gastgeber aus.

Kulinarisches – Essen & Trinken selbst organisieren
Und nun geht’s an das ganze Kulinarische. Entscheidet euch, ob es ein Buffet, Fingerfood oder ein Menü geben soll.
Ich bin ja grundsätzlich meistens ein Freund von einem Buffet. Ab einer Personenzahl von 12 Personen. Denn so kommen Menschen ins Gespräch, bleiben in Bewegung, und es ist einfach sehr schnell schön gesellig. In kleineren Runden mache ich meistens einen Menü und wenn es nur ein Weinabend mit Freundinnen ist, gibt es eher ein bisschen Fingerfood und ein paar Snacks. Das hängt natürlich immer von der Zeit der Einladung ab 19 Uhr: Es muss etwas zu essen geben. Ab 20:30 Uhr: Snacks reichen!
Und jetzt die Frage: Kochen oder Catering? Wie ich ja bereits weiter oben beschrieben, komme ich aus einer Kochfamilie. Aber natürlich muss man nicht alles selber machen. So könnte man überlegen, ein Catering für alles zu bestellen.
Oder man greift auf Catering für einzelne Sachen zurück. Hier kann man z.B ganz hervorragende Antipastiplatten bestellen. So hat man schon einmal die halbe Miete oder alternativ könnte man die Kuchen oder Torten beim Konditor bestellen und hat so auch deutlich weniger Arbeit.
Freunde von uns machen immer ein sehr großes Sommerfest. Und da bringt einfach jeder auch noch etwas mit. Und das ist auch immer herrlich und ganz köstlich.
Und nun geht es an die Getränke: Besorgt ordentlich Drinks. Zur Not habt Ihr einfach etwas übrig. Ihr kennt eure Gäste am besten. Wird viel getrunken oder eher weniger? Wird viel Wein getrunken oder eher Bier? Ich rechne, haltet Euch fest: eine Flasche Wein pro Erwachsenen Gast, acht Bier pro Erwachsenen Gast und zwei Flaschen Wasser im Sommer. Für die Kinder rechne ich eine Flasche Wasser und 0,3 ml Saft.
Und wenn es noch Cocktails dazu gibt, rechne ich die Extra! Das klingt nach unglaublich viel Getränken und Alkohol! Aber lieber zu viel, als zu wenig!
Und sollen die Gäste sich selbst einschenken? Bekommt ihr es von den Kapazitäten hin, Getränke auszuschenken oder habt Ihr vielleicht jemanden im Umfeld, der sich ein paar Euros dazu verdienen möchte und sich um Getränke und dreckiges Geschirr und ein wenig Grundordnung kümmert? Das ist auch immer sehr wertvoll!
Wie plane ich Essen für viele Gäste ohne Stress? – Überlegt euch im Vorfeld, was ihr machen wollt. Viele Sachen lassen sich auch super vorbereiten. Idealerweise habt ihr im Vorfeld schon etwas Platz in der Gefriertruhe. So lassen sich viele Kuchen oder Tortenböden vorher vorbereiten und einfrieren. Aber auch Dinge wie Waffelteig, fertige Quiche, Suppen, Eintöpfe könnten auch in der Woche davor vorbereitet werden und dann einfach aufgetaut. Und vielleicht vergesst ihr auch einfach euren Perfektionismus. Man muss für ein großes Fest keinen Blätterteig selbst machen.
Wie viel Essen pro Person? Das ist natürlich immer so eine Gefühlsberechnung. Wenn ihr beispielsweise 20 Gäste habt. Und vier Salate einplant, neben anderen Dingen. Würde ich jeden Salat für etwa acht Personen zubereiten. Vermutlich werdet ihr noch ein paar Reste haben. Aber das ist immer schöner, als wenn die Gäste den letzten Rest aus der Schüssel kratzen müssen.
Bei Kuchen rechne ich 1,5 Stück pro Person.
Manchmal kann man es sich auch einfach machen und sich z.B ein Waffelbuffet überlegen. Da macht man einfach sehr viel Waffelteig. Stellt ein paar Toppings dazu. Und drei Waffeleisen. So kann jeder sich selbst seine Waffel machen, es bleibt dynamisch. Und jeder isst so viel, wie er möchte.
Gut ist es auch, immer noch leere Aufbewahrungen zu haben. Und etwas vorausschauend die Stunden vor Ende der Party, die Reste schon an Freunde unauffällig zu verteilen. Am Ende gehen sonst alle und Ihr habt ganz viele Reste übrig. Dabei hätte der ein oder andere sich vielleicht am nächsten Tag noch sehr über den leckeren Salat oder ein bisschen von der Käseplatte gefreut.

6. Sitzgelegenheiten & Infrastruktur
Sorgt im Vorfeld für ausreichend Sitzplätze. Das müssen nicht immer fertige Sitzgruppen sein. Es kann auch mal ein Kissen auf einer Mauer oder etwas Improvisiertes sein. Wenn es eine Gesetze Tafel sein soll, leiht Euch etwas, improvisiert oder räumt etwas um. Ich achte immer darauf, dass jeder Sitzbereich dekoriert ist. Dass man überall einen sauberen Platz vorfindet, schöne Blumen findet und Sitzkissen bereit liegen.
Manchmal reichen aber auch Stehtische oder Ihr leiht Euch beim Getränkehändler oder bei Freunden Bierbank-Garnituren.
Ich finde es auch immer wichtig, einen gesonderten Bereich für die Kinder zu haben. Vielleicht ein Kinderbuffet und vielleicht ein Kindertisch. Dieser Begriff Kindertisch wird immer sehr beäugt. Aber ich habe sehr sehr viele tolle Feste am Kindertisch verbracht und es war deutlich weniger langweiliger als bei den Erwachsenen.
Macht euch im Vorfeld Gedanken über die Wettersituation. Wie macht Ihr es, wenn es draußen stattfindet? Was macht Ihr wenn es regnet (Zelt, Pavillon oder Plan B) oder findet es einfach von Prinzip aus drinnen statt.
Habe ich genug Teller und Gläser? Wie sieht’s aus mit Besteck. Ich glaube aus dem pubgische Alter sind wir inzwischen alle raus. Also macht euch einmal darüber Gedanken. Ich habe immer ganz viel parat und verleihe das auch immer gerne an Familie und Freunde. Andere Freundinnen von mir haben IKEA Geschirr für 30 Personen im Keller. Und andere leihen sich so etwas bei einem Geschirrverleih. Der Vorteil da: man kann es zum Teil auch direkt dreckig wieder zurückgeben.
Wohin mit dem dreckigen Geschirr? Spüle ich alles direkt, sammle ich es an einem Ort? Oder habe ich vielleicht Hilfe und jemand unterstützt mich und räumt immer mal eine Geschirrspülmaschine ein und aus. Auch ein großes Learning für mich: die Geschirrspülmaschine muss leer sein, bevor die Gäste kommen. Nur so kann man sie dann direkt wieder voll machen !
Wie ist die Toilettensituation? Habt genug Toilettenpapier, Handtücher und Seife da und bereitet auch hier alles hübsch vor. Wohin mit dem Müll? Entleert auch direkt, bevor die Gäste auch nochmal euren Mülleimer. Habt ihr genug Spülmittel und Spülmaschinen-Tabs? Und wie ist es mit Musik? Habe ich an den richtigen Stellen Strom? Wie ist es mit der Garderobe? Wo können die Jacken abgelegt werden?

Unterhaltung & Programm
Braucht ihr Programm? Für Kinder vielleicht eine Spielecke, einen Basteltisch, kleine Highlights, ein Planschbecken? Ein Fußballfeld?
Und für die Erwachsenen? Soll getanzt werden? Dann braucht es Musik und eine passende Playlist. Und die Möglichkeit zu tanzen. Wird es vielleicht eine kleine Rede geben? Soll das eine Fotoecke geben? Gibt es einen Geschenketisch? Wo soll der stehen? Macht Euch gerne einen Zeitplan auch mit Programmpunkten.
Gerade wenn die Feier den ganzen Tag geht, lohnt es sich vielleicht, kleine Highlights einzubauen.

Der große Tag – Ablauf & letzte Handgriffe
Jetzt habt Ihr euch im Vorfeld ganz viele Gedanken gemacht und der große Tag steht an. Vielleicht habt Ihr am Vortag schon einiges geschafft. Aber die letzten Vorbereitungen stehen an. Wer hilft mit? Macht euch vorher Gedanken und verteilt die Aufgaben am Tag der Feier. Vor allem vermeidet Stress.
Plant für Euch Pausen ein und versucht nicht alles perfekt machen zu wollen.
Ich mache mir für den letzten Tag immer noch eine letzte To-Do-Liste, in der ich wirklich die kleinsten Aufgaben runterbreche. Dort stehen dann Dinge wie Gartentisch abwischen und Sitzkissen rauslegen. So kann man auch Helfern schneller Aufgaben zu teilen. Manche Dinge müssen vielleicht erst später gemacht werden. Dafür stelle ich dann einen Timer. Oder bitte jemanden das zu übernehmen.
Und ganz wichtig – denn das ist jedes Mal wieder mein Problem: Nehmt Euch Zeit, um Euch auf das Fest vorzubereiten. Ihr wollt sicherlich noch was Schönes anziehen, Euch noch mal die Haare bürsten und vielleicht etwas Lidschatten auftragen. Diese Zeit müsst Ihr euch dringend einplanen und vielleicht trinkt Ihr dabei einen leckeren Kaffee und atmet noch einmal durch.
Und wenn was schief geht, geht was schief. Dann habt Ihr später eine schöne Geschichte zum Erzählen.

Nach der Feier – Aufräumen & Erinnerungen bewahren
Und dann feiert Ihr erstmal schön. Genieße den Tag, den Abend, das Wochenende und schaut auch manchmal von außen drauf. Das liebe ich besonders, wenn ich eine Sekunde habe, um mich einmal rauszuziehen und zu beobachten, und vor allem wie alles läuft!
Danach geht’s natürlich ans Aufräumen. Der Müll muss entsorgt werden, Dinge müssen zurückgebracht werden, Altglas, Pfandglas und so weiter. Ich sammle danach auch immer gerne noch Bilder von allen Freunden ein und bedanke mich fürs Kommen.
Und wenn man mag, kann man die Erinnerung dann auch immer noch festhalten. In Form von Fotos, einem Fotoalbum, am Gästebuch, oder vielleicht kleinen Andenken. Das ist leider auch nicht meine Stärke. Könnte man aber!

Das war jetzt ein wirklich langer Artikel. Aber vielleicht merkt Ihr, ich finde es absolut machbar und lohnenswert.
Das Persönliche bleibt unvergessen und ich liebe es, Menschen bei mir zu Hause zu haben. Und mit etwas Planung, etwas Kreativität und vor allem einer ordentlichen Portion Gelassenheit wird es ein großer Erfolg.
Viel Spaß beim Feiern!
Natürlich gibt es hier ganz viele Rezepte! Vermutlich ist es das Einfachste, wenn ihr über die Suchmaske geht und dann Dips, Salat, Kuchen etc. eingebt. Ansonsten wird es vielleicht den Rahmen sprengen!
Alles Liebe
Clara
P.s. Vielleicht könnt ihr dafür ja meine Tagesplaner gebrauchen. Den findet ihr bei mir im Shop!
Und für ein Grillfest, kann ich Euch das Grill-E-Book sehr ans Herz legen.
Und ich hab natürlich diverse Pinterest Board zum Thema. Von Tischdeko, Blumen über Party Food etc. Schaut da gerne einmal vorbei.



Denise sagt
Wow, das war wirklich ein langer und informativer Artikel!
Am „schlimmsten“ finde ich immer das Platzproblem. Da bin ich froh, dass wir im April und Mai Geburtstag haben und dann oft draußen sitzen können. Und die Kids können dann auch direkt besser rumflitzen.
Ich bin bei Feiern (und wir feiern jetzt nicht oft so groß) oft bei der Feier an sich schon k.o. von den ganzen Vorbereitungen 🙈
Liebe Grüße, Denise
tastesheriff Clara sagt
Ja, das Thema mit dem Platz kann ich verstehen! Ich empfinde es draußen auch häufig als entspannter mit den Kindern.
Ich versuche wirklich so gut es geht alles vorzubereiten, damit ich möglichst wenig kaputt bin.
Liebe Grüße
Clara
Claudia Sigel sagt
Liebe Clara, das hast Du super geschrieben. Das hilft mir bei der Planung einer schönen Party sehr.
Auch den Vorschlag, vorher genau zu überlegen, wieviel Getränke und Essen man für eine bestimmte Anzahl an Gästen einplanen sollte, werde ich nun anwenden. Vielen Dank für den tollen Artikel.
tastesheriff Clara sagt
Das freut mich sehr, liebe Claudia! Ich wünsche dir eine tolle nächste Party!
Karina sagt
Vielen lieben Dank für den ausführlichen Artikel und die ganzen Einblicke :)! Ich folge deinem Blogg sehr gerne. Wir sind auch Team selber machen und zu Hause feiern. Leider geht’s mir dabei immer wie der Kommentatorin vor mir, an der Feier selbst bin ich so ko, dass ich’s meistens nicht richtig genießen kann. Werde mich bei der nächsten Planung an deine Tipps halten ;)! Liebe Grüße
tastesheriff Clara sagt
Sehr sehr gerne! Es freut mich, dass du den ein oder anderen Tipp ausprobierst. Ich wünsche eine erfolgreiche und entspannte Planung der nächsten Feier!
Liebste Grüße
Clara
Sandra sagt
Danke für den tollen und informativen Artikel. Beim Lesen habe ich beschlossen, die nächste Feier (in unserem Fall) eine Firmung, zuhause zu feiern.
Ich hoffe, dass das gut wird. Bin auch eher der Typ, der nicht gut nach Hause einladen kann, da ich mich schnell unter Druck setze.
tastesheriff Clara sagt
Das klingt nach einer tollen Idee, liebe Sandra! Das wird ganz wunderbar. Stress dich bei der Vorbereitung nicht so doll und am Ende muss es nicht perfekt werden…
Liebe Grüße
Clara
Kirsten Calsow-Penning sagt
Vielen lieben Dank,mit so viel Leidenschaft geschrieben.
Vom Glas bis Toilettpapierrolle alles dabei!
Für mich ist immer die schwierigste Frage: was trinkt wer und wie viel….
Danke
schön für deine Mühe und die ( wie immer) zauberhaften Fotos.
Liebe Grüße Kirsten
tastesheriff Clara sagt
Sehr gerne, liebe Kirsten.
Die Getränke-Thematik kann ich sehr gut verstehen.. Bei mir ist die Devise ja aber wirklich immer „mehr ist mehr“ – haha!
Ganz liebe Grüße
Clara
Jana sagt
Super toller Artikel, mit so viel Inspiration die ich für unsere Silberne Hochzeit mitnehmen kann. Ganz herzlichen Dank 😘
tastesheriff Clara sagt
Hach, wunderbar! Ich wünsche euch eine ganz tolle Silberhochzeit!
Liebste Grüße
Clara
Ute sagt
Hach, kriege direkt wieder Lust, bei mir ne Party zu schmeißen. Bei mir gibt es auf jeden Fall 2 Pflichttermine im Jahr: die Adventssause (fängt schon nachmittags an, mit Plätzchen/Kuchen und Glühwein, geht aber immer in den Abend rein, deshalb gibts auch ne Suppe und bisschen Fingerfood) und meine Geburtstagsfeier Ende Februar (abends, gibt immer ein Büfett, manches bringen auch die Gäste mit). Und ich liebe es, vor allem, dass ich dann keinen Nachhauseweg habe.
Wenn alle Gäste weg sind, und lass es 3 Uhr nachts sein, lege ich noch mal Musik nur für mich auf, räume den Tisch ab, werfe die erste Spülmaschine an und sammle alle Gläser ein, damit man morgens keinen Schreck bekommt. Dann trinke ich noch einen letzten Schlummertrunk und lass den Abend für mich noch mal nachklingen, das mag ich am allerliebsten.
Ich mache aber auch gern Brunch-Einladungen für Freunde, ich bin einfach auch sehr gern Gastgeberin.
danke für deine vielen Tipps!
Liebe Grüße aus Berlin
tastesheriff Clara sagt
Oh wie schön das klingt! Das ist wirklich eine ganz wunderbare Geburtstags-Tradition! Hach… Herrlich!
Ganz liebe Grüße nach Berlin
amberlight sagt
Wir feiern in der Familie auch fast immer zu Hause, sind aber mit der Schwester des Mannes, beiden Großelternseiten und meiner Uroma sofort 15 Personen. Wenn dann noch die jeweilige Patenfamilie mit 2, 3 oder 5 Personen dazu kommt, ist es fast schon nicht mehr machbar. Meinen eigenen Geburtstag mit viele Freunden kann ich glücklicherweise fast immer im Innenhof des Vierseithofes, in dem wir mit 14 anderen Familien wohnen, unter dem Nussbaum feiern, aber wenn das Wetter nicht passt, ist es mit Rollstuhlfreundeskreiskind und allen anderen schon nicht mehr gemütlich .. schön, sieht es bei euch aus ….
tastesheriff Clara sagt
Wie schön ich es mir unter dem Nussbaum vorstelle.. Das ist sicherlich toll!
Ganz liebe Grüße
Clara