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Ihr Lieben!
Dies ist ein Plädoyer für eine Auszeit mit der Freundin. Denn genau das habe ich am letzten Wochenende gemacht. Meine liebste Freundin Kathi sehe ich viel zu selten. Lange haben wir zusammen in Hamburg gelebt. Aber inzwischen hat uns das Leben an verschiedene Orte verschlagen. Und so lebt und arbeitet sie jetzt in Celle, während ich in Hamburg geblieben bin. Natürlich sehen wir uns immer mal zwischendurch und haben ja auch beruflich einige Überschneidungen.
Aber Zeit ohne Kinder, nur für uns beide, hatten wir lange nicht. Als wir im Auto zusammen saßen, haben wir resümiert und festgestellt, dass wir das letzte Mal nur wir beide unterwegs waren, als die Kinder noch nicht geboren waren. Das liegt also einige Jahre zurück. Natürlich hatten wir in der Zwischenzeit noch einige Junggesellenabschiede und Feste und ja auch Reisen. Da waren aber immer noch andere Freunde mit dabei. Kathi hatte im vergangenen Jahr einen runden Geburtstag. Und den nahm ich zum Anlass, sie auf ein Datum festzunageln und sie nach St. Peter-Ording zu entführen.
Für uns ging es für ein Wochenende ins Hotel Zweite Heimat. Total schön, denn schon 2015 stand das Hotel auf meiner Wunschliste für die schönsten Hideways rund um Hamburg! Das Hotel liegt im Ortsteil Ording direkt einen Übergang zum Strand. Ich war vor einiger Zeit schon mal dort an einem Nachmittag auf ein paar Waffeln. Und es ist mir als besonders schönes Haus in Erinnerung geblieben. Der Stil ist sehr hell und im Long Island Beach Look. Das mag ich wirklich sehr gerne. Und man fühlt sich vor allem direkt gleich sehr willkommen. Vor ein paar Jahren, wurde das Haus noch etwas vergrößert und hat dadurch weitere Zimmer und auch größere Annehmlichkeiten. So gibt es zwei Spa-Bereiche und des weiteren auch zwei Restaurants. Zum einen den Pesel mit der Bistro Küche. Und auch noch das Esszimmer mit einer sehr leckeren regionalen à la Carte Speisekarte.
Wir fuhren hier in Hamburg gemütlich am Freitagmittag los und glücklicherweise waren alle gesund. Das war unsere größte Sorge, nachdem die große Grippewelle in unseren beiden Familien unterwegs war. Aber glücklicherweise waren wir Freitag beide fit genug für diese schöne Auszeit für uns beide.
Eine etwas mehr als anderthalb Stunden, ist man von Hamburg aus in St Peter-Ording. Eine Zeit die man wahnsinnig gut zum Plaudern nutzen kann. Und so schaukelten wir gemütlich durch die Landschaft, verquasselten uns an der ein oder anderen Stelle, so dass wir dann doch die ein oder andere Abzweigung verpassten. So soll es sein.
Angekommen in der Zweiten Heimat, machten wir es uns erst bei einem Getränk unten am Kamin gemütlich, um dann unser Traumzimmer zu beziehen. Wir hatten eine „große Stube“, die Deichgrafen Stube „Hering“, mit einer eigenen Sauna und einer Whirlpool Badewanne. Zudem auch noch einem kleinen Wohnbereich mit Sofa und Sitzgelegenheit, so dass wir eigentlich das Zimmer gar nicht mehr verlassen wollten.

Aber wir haben es am Ende doch verlassen. Am Freitag noch für einen kleinen Strandspaziergang, um danach den ersten Saunagang zu machen, bevor es uns zum Essen in den Pesel verschlug. Das war kulinarisch ein echtes Highlight. Die unkomplizierte Karte hat viel Regionales, was mein nordfriesisches Herz natürlich etwas höher schlagen lässt.
Und so machten wir das, was Freundin so machen: wir bestellten zwei unterschiedliche Gerichte und teilten. Zum einen gab es Burger mit regionalem Fleisch und ein extrem leckeres Krabbenbrot. Und so kehrten wir danach fröhlich und satt in unser unser Zimmer zurück, setzen uns auf Sofa und quasselten bis uns fast die Augen zu fielen.
Am nächsten Morgen schliefen wir aus. Na ja, so gut man eben halt ausschlafen kann, wenn man in seinem Alltag immer sehr früh aufstehen muss. Und machten uns erstmal Tee und Kaffee mit der Maschine in unserem Zimmer. Und meinen Kaffee trank ich dann draußen auf dem Raureif besetzten Balkon. Herrlich. Dazu das Geräusch des Meeres, des Windes, der Gänse und der Möwen. Die beste Art wach zu werden.
Nach einem ausgiebigen Frühstück mit allen Köstlichkeiten, liehen wir uns ein E-Bike und machten uns auf den Weg nach St. Peter Dorf und später noch nach St. Peter Böhl.
Wir ließen uns etwas treiben und den Wind um die Nase pusten, kehrten dann aber doch recht bald wieder um. Immer am Strand entlang bis in unsere Zweite Heimat. Die gute Nordseeluft ist ordentlich kälter. Und so machten wir uns auf den Weg in den Spa-Bereich, um uns einmal richtig in der Infrarotsauna wieder aufzuwärmen. Ich wollte ja schon immer mal auf so einer Infrarotliege liegen und spürte diese Tiefenwärme. Der Spa-Bereich war gut besucht, viele Gäste waren als Paare oder in einer kleinen Freundinnenrunde unterwegs und genossen die unterschiedlichen Saunen und den Ruhebereich. Da uns auch zum quasseln zumute war, entschieden wir uns doch für die Sauna in unserem Zimmer, denn da störten wir keinen. Überhaupt hatte ich das Thema Sauna im eigenen Zimmer bisher völlig unterschätzt. Für mich war das häufig bei den Buchungen ein Extra, welches in meinen Augen überflüssig erschien. Denn man kann ja auch den normalen Spa-Bereich nutzen. Aber dieses Wochenende hat mich eines Besseren belehrt.
Auch wenn ich gar nicht das Gefühl hatte, mich erholen zu müssen, hatte ich bereits am Samstagnachmittag einen solchen Grad Tiefenentspannung erreicht, der mich auch in dieser Woche noch durch die Woche trägt. Vielleicht haben die drei Saunagänge am Samstagnachmittag auch dazu geführt, dass meine Nerven momentan mehr aus Stahl sind.
Am Abend zog es uns in das Restaurant Esszimmer unten im Hotel. Und mit leckerem Tatar, Octopus, Klößen und Pasta mit Trüffeln genießen wir unseren letzten Abend. Es war köstlich und ließ uns zufrieden zurück.
Bei Instagram habe ich Euch übrigens mit durch unseren Samstag genommen! Habt Ihr das Reel schon gesehen und kommentiert?

Am nächsten Morgen hieß es schon Koffer packen. Und ein letztes Mal Frühstücksbuffet für uns. Einfach nicht nachdenken und nichts selber machen müssen. Das haben wir beide ja im Alltag nur selten. Und wenn alles dabei auch noch so hübsch und geschmackvoll ist. Das tat so gut.
Die Sonne zeigte sich und wir machten uns noch einmal auf dem Weg über die Dünenkante ans Meer, bevor uns der Weg wieder zurück nach Hause führte.
Diese Auszeit tat uns beiden so gut und wir beschlossen, jetzt jährlich zu machen. Und ehrlich gesagt, immer wieder ein Zimmer mit eigener Sauna zu wählen. Denn das ist wirklich ganz besonders erholsam. Wir kommen ganz bestimmt wieder.
Alles Liebe
Clara
















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