
Ihr Lieben,
Ihr Lieben,
nachdem ich euch neulich gezeigt habe, wie ich meinen glutenfreien Sauerteig angesetzt habe, wurde ich mehrfach gefragt, womit ich mein Brot eigentlich würze.
Denn ehrlich – ein gutes Brot lebt nicht nur vom Teig, sondern vor allem vom Duft, der schon beim Backen durch die Küche zieht. Und dafür braucht es kein Geheimnis, sondern einfach ein richtig gutes Brotgewürz!
Ich mache mein Brotgewürz immer selbst – das geht blitzschnell, riecht herrlich und hält sich ewig im Vorratsschrank. Und das Beste: Man weiß genau, was drin ist.
Warum Brotgewürz so wichtig ist
Egal ob Sauerteig, Quarkbrot oder Brötchen – ein Löffel gutes Brotgewürz hebt das Aroma auf ein ganz neues Level. Die Mischung aus Kümmel, Anis, Fenchel und Koriander sorgt für Wärme, Tiefe und diesen typischen, leicht würzigen Brotgeschmack, den man sonst nur vom Bäcker kennt.
Gerade bei glutenfreiem Brot hilft das Gewürz, den Geschmack zu runden und bringt einen Hauch Tradition in die moderne Backstube. Und ich finde der säuerliche Geschmack ist auch nicht mehr so spürbar! Ich mag es einfach.
Rezept für klassisches Brotgewürz
Zutaten
2 EL Kümmel
2 EL Anis
2 EL Fenchelsamen
2 EL Koriander
Zubereitung
Alle Gewürze in einen Mörser oder eine Gewürzmühle geben.
So fein wie möglich mahlen oder mörsern, bis sich die Aromen verbinden.
Das fertige Brotgewürz in ein luftdicht verschließbares Glas (z. B. ein Schraubglas oder kleines Bügelglas) füllen und an einem trockenen Ort aufbewahren.
Tipp: Wenn ihr das Brotgewürz etwas gröber lasst, entfaltet es beim Backen noch intensiver seinen Duft.

Verwendung & Aufbewahrung
Ich gebe pro Brotlaib etwa 1–2 Teelöffel direkt in den Teig – bei meinem glutenfreien Sauerteigbrot funktioniert das wunderbar.
Man kann das Gewürz aber auch mit Olivenöl vermischen und als Aromapaste über das Brot pinseln, bevor es in den Ofen kommt.
Gut verschlossen hält sich die Mischung mindestens sechs Monate, meist deutlich länger.
Ein kleiner Vorrat lohnt sich also immer – und übrigens: Es ist auch ein wunderschönes, selbstgemachtes Geschenk aus der Küche.
Mein Tipp
Wenn ihr den Geschmack variieren möchtet, könnt ihr die Basis mit anderen Gewürzen verfeinern – etwa mit Schwarzkümmel, Koriandersaat, Pfefferkörnern oder etwas getrocknetem Rosmarin.
Aber diese klassische Variante mit Kümmel, Anis, Fenchel und Koriander ist und bleibt mein Liebling – perfekt abgestimmt auf das Sauerteigbrot aus meinem letzten Blogartikel.
Schaut auch gerne mal bei Instagram bei mir vorbei!
Alles Leibe
Clara
- 2 EL Kümmel
- 2 EL Anis
- 2 EL Fenchelsamen
- 2 EL Koriander
- Alle Gewürze in einen Mörser oder eine Gewürzmühle geben.
- So fein wie möglich mahlen oder mörsern, bis sich die Aromen verbinden.
- Das fertige Brotgewürz in ein luftdicht verschließbares Glas (z. B. ein Schraubglas oder kleines Bügelglas) füllen und an einem trockenen Ort aufbewahren.








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