Ihr Lieben,
Ich freute mich, als ich die Verlagsvorschau vom Brandstätter Verlag bekam und dort ein Honigkochbuch entdeckte. Das brauche ich! Ich bin ja nicht nur Honigliebhaberin, sondern wie viele von Euch wissen, habe ich ja auch eine Imkerausbildung gemacht und mich viel mit dem Thema Honig auseinandergesetzt. Unser Honigkonsum hat sich verändert. Billighonig gibt es bei uns nicht mehr. Zu viel hab ich in der Ausbildung über medikamentöse Behandlungen von Bienen erfahren. Zuviel über gepanschte Honige und Fäulen, Erkrankungen und Milben. Ich achte beim Honig auf vernünftige Quelle und weiß seit der Ausbildung, dass anderen Ländern ganz andere – laschere – Rahmenbedingungen für Honig haben. Mein Plädoyer an Euch: „Bitte schaut immer wo der Honig her kommt und gebt lieber 2 Euro mehr aus“ Mit dem deutschen Imkerglas geht man in jedem Fall immer auf Nummer sicher.
Honig ist in unserer Küche nicht wegzudenken. Sogar der Mann trinkt morgens seinen Kaffee mit etwas Honig – ob das jetzt auch meinem Geschmack entspricht sei dahingestellt.
Umso freudiger hab ich das Honig Kochbuch * als Rezensionsexemplar angefordert und wurde nicht enttäuscht.
*Amazon Partnerlink – mit dem Kauf entstehen für Euch keine Kosten. Solltet Ihr über diese Weg etwas kaufen, entstehen für Euch auch keine Mehrkosten, aber ich bekomme eine kleine Provision die ich in Server und Programmierungskosten reinvestieren.
Man findet neben 85 Rezepten (die nicht nur Süssspeisen sind), wissenswertes über Honig und 8 spannende Reportagen über verschiedenste sehr besondere Imker. Für jeden Honigliebhaber und vor allem Imkerfreunde das ideale Geschenk!
Ein paar Sachen hab ich auch bereits nachgemacht. Andere stehen auf der „to do Liste“: Chinesischer Schweinebraten mit Mantou z.B. oder Pulled Duck Tortillas. Für Euch hab ich heute das Rezept für Honigtomaten mit Feta . Das lässt sich super Vorbereiten, ist sehr einfach und ist nach dem ganzen Weihnachtsessen sehr lecker.

1kg reife Tomaten
2 El Honig
250g Feta, dünne Scheiben
1 El Olivenöl
2 Zweige Rosmarin, zerpflückt
etwas Rucola
Salz und Pfeffer

- Zuerst den Backofen auf 120°C Ober-/Unterhitze (100°C Umluft) vorheizen. Die Tomaten oben anritzen und diese dann kurz in kochendes Wasser legen. Tomaten wieder herausnehmen und häuten, in Scheiben schneiden oder halbieren und alle nebeneinander auf das Backblech legen. Die Tomaten im Ofen 60-80 Minuten trocknen lassen und mit Honig beträufeln.
- Den Backofengrill auf 250°C vorheizen. Den Feta dafür auf ein kleines Blech oder in eine Auflaufform legen, mit Olivenöl beträufeln und ihn dann mit Pfeffer und Rosmarin bestreuen. Feta dann ca. 3 Minuten grillen.
- Den Feta mit den Tomaten zusammen anrichten, würzen und eventuell frischen Rucola hinzufügen.

Ihr seht – ich bin sehr begeistert und finde es super!
Habt einen wunderschönen Mittwoch. Ich muss mich heute mal wieder sputen am Schreibtisch, denn ich hab heute Nachmittag noch schöne Pläne. Mehr Freunde 1.0 Treffen ist ja schon lange mein Ziel! Um so mehr freue ich mich auf ein Treffen mit meiner alten Schulfreundin und den Kindern.
Liebste Grüsse
Clara
- 1kg reife Tomaten
- 2 El Honig
- 250g Feta, dünne Scheiben
- 1 El Olivenöl
- 2 Zweige Rosmarin, zerpflückt, Pfeffer, grob gemahlen
- evtl etwas Rucola
- Zuerst den Backofen auf 120°C Ober-/Unterhitze (100°C Umluft) vorheizen. Die Tomaten oben anritzen und diese dann kurz in kochendes Wasser legen. Tomaten wieder herausnehmen und häuten, in Scheiben schneiden oder halbieren und alle nebeneinander auf das Backblech legen. Die Tomaten im Ofen 60-80 Minuten trocknen lassen und mit Honig beträufeln.
- Den Backofengrill auf 250°C vorheizen. Den Feta dafür auf ein kleines Blech oder in eine Auflaufform legen, mit Olivenöl beträufeln und ihn dann mit Pfeffer und Rosmarin bestreuen. Feta dann ca. 3 Minuten grillen.
- Den Feta mit den Tomaten zusammen anrichten und eventuell frischen Rucola hinzufügen.



Claudia sagt
Liebste Clara,
das hört sich mega an, mir läuft schon das Wasser im Munde zusammen. Ich liebe Honig. Der Mann meiner Tagesmutter damals war Imker. Ich werde mir das Buch mal angucken!!!
Besonders gespannt wäre ich auf die Pulled Duck Tortillas. Ich habe mir das letztes Jahr nach einem Restaurantbesucht zurechtgeknobelt. Die Zubereitung hat nur so gut funktioniert, dass es keine brauchbaren Fotos für einen Blogartikel gibt ;-) #kommschnellessen
Ich habe versucht, asiatische Pfannkuchen zu machen, das war viel Arbeit, aber dünner als Tortillas.
Vielen Dank für all Deine inspirierenden Anregungen!!!
Liebe Grüße
Claudia
ina sagt
Was tät ich jetzt fr ein tellerchen davon!! sieht unglaublich lecker aus und würde mir gerade sehr über das mittagspausentief helfen :D
johanna sagt
Hey Clara,
das liest sich super lecker! Ich bin auch ein echter Honig Fan und kann seit dem Film „More than Honey“ auch keinen „Industriehonig“ mehr essen. Zum Glück gibts hier um die Ecke gleich mehrere Imker. Und noch besser als Imkerhonig ist regionaler Imkerhonig – da tut man nämlich gleich doppelt was für die Gesundheit. Da die Bienen ihr Habitat rund um den eigenen Wohnort haben, sammeln sie Pollen etc. von den Bäumen und Blüten in der Nähe und wenn du dann diesen Honig isst, haste gleich ne Pollen-Hyposensibilisierungkur gratis dazu!
Herzliche Grüße aus Frankfurt
Johanna
Yvonne sagt
Ich hoffe Du hattest einen schönen Nachmittag im Leben 1.0 :)
Wir nutzen zwar nicht täglich Honig, aber die Quelle ist uns auch wichtig. Erst kürzlich haben wir einen super Honig hier aus der Region entdeckt und sind wirklich begeistert! Ich denke da bleiben wir jetzt erstmal dabei :)
Liebe Grüße, Yvonne
Amy @apidaecandles sagt
Was für eine tolle Idee! Ein Honig-Kochbuch. Als Imkerin brauche ich das unbedingt!
Kristin Müller sagt
Liebe Clara,
ich folge Deinen Posts regelmäßig und liebe die einfachen und leckeren Rezepte.
Was den Honig angeht, bin ich allerdings etwas besorgt. Ich dachte auch immer, dass Honig gesund ist. Kürzlich wurde allerdings festgestellt, dass insbesondere deutsche Honige stark pestizidbelastet sind.
„In 13 von 22 Honigen aus deutschen Supermärkten wurden Rückstände von Pestiziden festgestellt.
Die Proben waren zumeist mit dem Neonikotinoid Thiacloprid belastet. Dieses hochwirksame Nervengift kann beim Menschen Krebs erregen und schädlich für die Fortpflanzung sein. Für Bienen und andere nützliche Insekten ist es tödlich, schwächt das Immunsystem oder beeinträchtigt die Orientierung.“
Wie siehst Du das?
Liebe Grüße
Kristin
tastesheriff Clara sagt
Liebe Kirstin,
ja – das ist ein grosses Thema, da durch ein grosses Problemen mit Pestiziden in der Landwirtschaft besteht. Die EU arbeitet ja schon daran. Leider ist der Flugradius einer Biene sehr groß, so dass selbst bei BIO Produkten nicht ausgeschlossen werden kann, dass die Biene nicht mit diesen Pestiziden in Berührung kommt. Es ist weltweit ein grosses Problem.
Ich möchte das Thema „kann beim Menschen Krebs erregen und schädlich für die Fortpflanzung sind “ nicht herunterspiele, finde aber dass diese Formulierung sehr häufig in den unterschiedlichste Zusammenhängen genutzt wird, so dass man sich fragt wie hoch die Erkrankungsrate wirklich ist.
Ich empfehle Dir wirklich den Honig beim Imker Deines Vertrauens um die Ecke zu kaufen und vielleicht mal nachzufragen, wo die Bienen stehen und Dir dann Dein eigenes Bild zu machen.
Herzliche Grüsse
Clara