Enthält Werbung für Tchibo
Ihr Lieben,
Wir haben in Nordfriesland ja nicht nur ein sehr großen Gemüsegarten angelegt, bereits in letzten Jahr hatte ich Bock auf große Ernte und ich habe Himbeeren, Blaubeeren, Johannisbeeren und Stachelbeeren angepflanzt. Eine Art Naschgarten. Und ich bin sehr zuversichtlich!! Früher hatten wir viele von den Büschen, die aber über die Jahre irgendwie gegen andere Bepflanzungen ausgetauscht wurden. Und nun soll es wieder losgehen!
Um dafür richtig gut vorbereitet zu sein, ist bei uns ein neuer Dampfentsafter eingezogen, denn so kann ich Gelees und Säfte machen. Natürlich haben wir schon vorher immer viel zu Marmelade verarbeitet, aber schon seit vielen Jahren nicht mehr mit einem Dampfentsafter.
Ich freue mich auf den kommenden Sommer und alles was kommt. Ich sehe mich mir Fliederbeersaft, Johannisbeer-Gelee, Himbeersaft und wilden Kombinationen aus Kräutern und Früchten.
Zur Einstimmung hab ich Mirabellen-Gelee gemacht, da ich gerne etwas verarbeiten wollte, was wir da hatten. Meine Mutter friert immer einen Teil der Ernte portioniert ein. Für Kuchen oder anderes. So ist es gar nicht so untypisch, dass es bei uns auch mal im Februar einen Pflaumenkuchen aus eigenen Pflaumen gibt.
Aus genau solchen gefrorenen Mirabellen, habe ich ein wunderbares Mirabellen-Rosmarin Gelee gekocht. Bei dem ich natürlich nicht die genauen Mengenangaben wiedergeben kann – aber zumindest grob.
Das Prinzip vom Dampfentsaften ist relativ einfach. In der untersten Ebene des Topfes wird Wasser erhitzt, welches anfängt zu dampfen und den Saft aus den Früchte auf der obersten Ebene löst. Dieser Saft tropf in die mittlere Ebene und von dort aus kann man den Frucht oder Gemüsesaft durch den Schlauch abzapfen.
Ziemlich easy also. Der Prozess braucht ca. 60-80 Minuten und man sollte dabei auch mal nachschauen, ob sich in der untersten Ebene noch genug Wasser befindet (wenn man da am Anfang nicht so grosszügig ist – hust!!). Um Saft zu machen, wird dem Obst bereits oben im Sieb etwas Zucker hinzu gegeben. Für Gelee habe ich darauf verzichtet und dann später mit Gelierzucker gearbeitet.
Das Praktische ist: Kernobst (wie Pflaumen, Mirabellen, Pfirsiche und co.) muss zuvor nicht entsteint werden und großes Obst wird nur grob in Stücke geschnitten. Also genau das richtige für meine Art des Kochens: „mal eben schnell“
Den Rosmarin haben wir auch einfach oben mit zum Obst gegeben und so wurde direkt alles schön aromatisch.

Wir haben aus den zwei kleinen Tüten Mirabelle (ca. 1,2 kg) und 2 grossen Rosmarin Zweigen ungefähr 1,2 l Saft bekommen. Diesen haben wir dann in einem separaten Topf erhitzt und mit Gelierzucker und etwas Zitronensaft zu einem leckeren Gelee eingekocht. Ja – ich schreibe wir, denn ich hatte 2 kleine gespannte Küchenhelfer an meiner Seite, die die Gelierprobe auch direkt vom Teller geschleckt haben.
Es wurde alles in Marmeladengläser gefüllt und der letzte Rest wandert bei uns traditionell immer in eine kleine Schüssel. Den hab ich dann mit einem Silikondeckel abgedeckt, den man diese Woche auch bei Tchibo bekommt. Super praktisch zur Aufbewahrung von Übriggebliebenem.

Am nächsten Morgen wurde direkt probiert und das Gelee für gut befunden. Und ich freu mich auf den Sommer und den Einsatz an Holunder, Johannisbeere und Stachelbeere.
Jetzt brauch ich aber mal Eure Hilfe: Habt Ihr einen Dampfentsafter und habt ihr da drin schonmal etwas Gemüsiges gemacht?! Ich hab davon jetzt ganz viel gelesen, bin aber noch nicht so richtig überzeugt. Aber ich habe später im Jahr vermutlich viel zu viel Zucchini und Kürbis und müsste dafür noch Verarbeitungsmöglichkeiten finden….
Alles Liebe
Claretti
P.S. Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit Tchibo entstanden. Tchibo ist mein langfristiger Partner und wir überlegen uns mehrfach im Jahr gemeinsam schöne Themen. Einkochen ist ja genau mein Ding und ich wollte da unbedingt mal ein paar Sachen im Sommer ausprobieren. Aber bevor ihr den günstigen Entsafter nicht mehr bekommt, weil die Saison in Nordfriesland ja auch deutlich später ist, hab ich jetzt schon einmal für Euch rumprobiert!














Kathi sagt
Liebe Clara,
Ich bin auch ein großer Fan vom Dampfentsafter. Ich habe meinen mind. schon 10 Jahre und wir sind gute Freunde ?
Ich mach regelmäßig Quittengelee, Hollerbeerensaft, Johannisbeersaft und Gelee und auch immer einen „rote Beeren Saft“ aus allem was der Garten so an roten Früchten hergibt.
Und seit letztem Jahr: Rhabarbersaft…. mit Sprudelwasser und Minzezweig herrlich erfrischend!
Ich hab noch eine Frage zu dem eingefrorenen Obst. Wenn ihr das eingefrorene Obst über den Winter verbackt- taut ihr die Früchte auf oder gebt ihr die gefroren auf den Teig und direkt in den Ofen?
Liebe Grüße
Kathi
tastesheriff Clara sagt
Liebe Kathi, oh wie gut! Das klingt alles super.. mal sehen was ich dieses Jahr so schaffe!! Für Rhabarber ist es vermutlich jetzt schon fast zu spät!
ja – wir legen die meistens gefroren auf den Kuchen und dann taut es leicht ab. Die Kuchen werden dann oft etwas sabschiger, aber geschmacklich tut das dem ganzen keinen Abbruch.
Liebste Grüße
Clara
Kathi sagt
Hallo liebe Clara,
Dankeschön… dann werde ich das in Zukunft auch so machen ?
Liebe Grüße
Kathi