die zwei magischen Wochen vor Weihnachten. Ich habe mir dies Wochenende mal vorgenommen ganz langsam zu machen. Einfach mal zu hause abhängen und Weihnachtsfilme gucken und Chai Tee trinken. das wird herrlich. Dann komm ich auch hoffentlich ein bisschen in Weihnachtsstimmung. So richtig klappt das dieses Jahr nich nicht.
Ein bisschen wie das letzte Stück auf dem Adventskalender – man weiß, es geht bald zu Ende, aber genau deshalb möchte man es nochmal richtig genießen.
Und ich sage Euch ehrlich: Ich versuche in dieser Zeit immer ganz bewusst zu verlangsamen. Nicht, weil alles schon fertig ist – sondern weil ich weiß, dass ich sonst wieder in dieses „nur noch schnell“-Gefühl rutsche. Zudem feiern wir ja an der Nordsee, daher ist es hier in Hamburg eh nicht so wahnsinnig weihnachtlich. Dazu fehlte mir ein bisschen die Kraft.
Also: Ich trete ein bisschen auf die Bremse, und fokussiere mich auf das, was jetzt wirklich zählt.
In dieser Woche sind es für mich: der Tannenbaum, das Weihnachtsessen, die letzten Karten – und ein paar kleine Rituale, die das Herz wärmen.
Was bisher geschafft ist – mein Zwischenstand
- Die meisten Geschenke sind da – bis auf ein paar spontane Ideen, die vielleicht noch auftauchen.
- Ich achte ein bisschen auf meine Kapzitäten und muss das ein oder andere Päckchen canceln. In diesem Jahr ist mein Kopf nicht so gut da drin, sich schöne Geschenke zu überlegen. Das bedeutet in diesem Fall – vielleicht gibt es auch ein paar Geschenke erst im Januar. Ich denke jeder hat dafür Verständnis.
- Die Weihnachtskarten sind geschrieben. Am Samstag mach ich noch einen großen Spaziergang und bring bei Freunden noch welche vorbei.
- Der Apfellikör ist abgefüllt und wartet auf kleine Übergabemomente.
- Das Glühweingelee wurde gekocht und abgefüllt und darf am Wochenende mit ein paar Weihnachtskarten verteilt werden.
- Die Kinder freuen sich auf ihren Schmück-Termin – ein festes Familienritual – dieses Jahr am 22., weil meine Nichteunbedingt mit schmücken möchte und dann erst aus Aarhus kommt.
- Ich habe dieses Jahr wirklich bewusst versucht, die Dinge langsamer anzugehen. Mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg.
- Aber: Ich bin nicht fertig..
Der Tannenbaum – wann, wo, wie?
Für viele beginnt jetzt das Herzstück der Weihnachtsstimmung: Der Baum zieht ein.
Bei uns zieht ja schon oft am Anfang der Adventszeit ein Tannenbaum ein! Dieses Jahr ist alles anders. Wir haben keinen in Hamburg und werden dann in Nordfriesland schücken. Da haben wir uns in diesem Jahr mit meiner Nichte zur Schmückparty verabredet! Das ist aber erst kurz vor knapp! Aber dafür bleibt er dann einfach ein bissen länger stehen. In Hamburg waren wir meist Tannenbaum schlagen. Diesmal wird mein Bruder ihn evtl schon holfen und dann holen wir ihn rein, hören Weohnachtslieder und und trinken einen Apfelpunsch.
Zuhause heißt es dann:
Baumständer raus
Äste zurechtschneiden
Lichterkette entknoten
Weihnachtsmusik an
Kugelkiste aufmachen
- Kerzen rein hängen
Die Kinder haben ihre festen Aufgaben:
Die Jüngste hängt ihre eigenen Anhänger auf, der Große überprüft die Lichter. Und ich… ich hänge meinen silbernen Stern ganz zuletzt auf – jedes Jahr derselbe Moment, jedes Jahr schön.
Wenn Ihr noch keinen Baum habt: jetzt ist die Zeit.
Denkt daran:
Maße vorher ausmessen
Netz & Transport planen
vielleicht einen Astschneider bereitlegen
den Platz in der Wohnung freimachen
Mein Tipp: Lasst das Schmücken nicht zur Pflicht werden. Macht ein echtes Ritual daraus. Holt Pizza. Sucht eine Playlist raus. Macht es zu Eurem Moment.
Weihnachtspost – ein letzter Schwung
Die letzten Karten gehen bei mir diese Woche raus.
Und ganz ehrlich: Ich schaffe nie alle. Manchmal liegt eine Karte monatelang geschrieben in meiner Tasche und wird dann nicht verschickt.
Und das ist okay.
Ich habe gelernt: Eine Karte ist keine Pflicht. Sie ist ein Geschenk.
Wenn Ihr noch Karten schreiben möchtet:
Nehmt Euch einen Abend mit Tee & Musik
Lasst die Kinder malen, unterschreiben oder stempeln
Ich bin froh, dass wir dieses Jahr eine Karte verschickt haben, die ehrlich war. Nicht nur mit Glanzpapier – sondern mit echtem Inhalt. Vielleicht ein Spiegel dessen, was viele gerade erleben. Die Karten die hier noch liegen, gehen alle an meine engeren Freundinnen in der Umgebung. Aber mir war es wichtig die anderen früh zu verschicken, denn es war keine Familienweihnachtskarte mehr und man konnte da drin etwas zu unserer momentanen Situation erfahren.
Ich schicke auch immer gern ein paar Päckchen an Freundinnen. Das ist jetzt auch der richtige Moment, um sie abzuschicken!
Geschenke: Die letzten Schritte
Ich liebe das Gefühl, wenn man die letzten Kleinigkeiten besorgt.
Aber ich weiß auch: Jetzt wird’s oft unübersichtlich. Was wurde schon bestellt? Was kam an? Was ist für wen? Was ist doppelt?
Meine Tipps für die Woche:
Geschenkversteck aufräumen
Alles beschriften (wirklich, ALLES!)
Eine Liste führen: Was ist schon verpackt? Was fehlt noch?
Ich habe z. B. am Wochenende festgestellt, dass ich ein Geschenk doppelt gekauft habe.
Jetzt bekommt es jemand anderes – und das ist auch gut so. Ich habe meiner Mutter auch schon ein Teil der Geschenke mitgegeben! Und stellte fest: Eigentlich hab ich genug für die Kinder!
Geschenke einpacken – in Etappen
Wenn man in Papier verpackt meine Empfehlung: verpacke nie alles auf einmal. Ich hab das einmal gemacht – mit Nachtaktion, Rückenschmerzen und halboffenen Augen.
Jetzt mache ich es ja schnell in meine Stoffbeutel und alle sind glücklich. Ich finde diese Samt-Beutel übrigens auch sehr cool. (Werbung / Amazon LInk) Falls man keine Lust zum Nähen hat! Und im A4 Format passt das ja auch so einiges rein.
Alternativ kann man es so machen:
Jeden Abend 2–3 Geschenke
Mit Musik oder Weihnachtsfilm
Direkt mit Etikett versehen
Und wenn’s geht: in Beutel statt Papier
Weihnachtsessen – Planung jetzt finalisieren
Das Menü steht bei uns. Wir teilen in der Familie die Gänge auf.
Meine Schwester macht den Salat, mein Bruder kocht Risengrød (Reispudding mit Mandel) – und ich bringe das Glühweingelee und eine glutenfreie Vorspeise.
Wenn Ihr noch plant:
Jetzt ist der Zeitpunkt, Fleisch oder Fisch vorzubestellen
Zutaten einkaufen, die lange haltbar sind
Tischdeko, Servietten, Getränke checken
Auch an Alternativen denken für Unverträglichkeiten
Und falls Ihr auswärts essen wollt: Jetzt reservieren! und übrigens – es ist auch ein richtig leckeres vegetarischen Weihnachtsgericht gerade online gegangen! Schaut mal hier.
Kleine Rituale für die Feiertage – und was sie bedeuten können
Rituale geben Halt. Und sie kosten nichts.
Vielleicht mögt Ihr in diesem Jahr:
eine Kerze am 24. morgens anzünden
zusammen frühstücken und einen Moment innehalten
ein Gedicht aufsagen oder singen (ja, auch schief zählt!)
einen Spaziergang machen – immer dieselbe Strecke
abends eine Geschichte lesen, statt Fernsehtrubel
Ich glaube fest daran: Kinder erinnern sich nicht an die Details – sondern an die Atmosphäre.
An das Gefühl, willkommen zu sein.
Und genau das versuchen wir zu schaffen.
Und wie immer: Die Checkliste wartet unten im Artikel – zum Ausdrucken und in Ruhe Abhaken.
Vielleicht ist dieses Wochenende Euer Tannenbaum-Wochenende?
Dann wünsche ich Euch ganz viel Freude – und einen Kranz aus Licht mitten in dieser Zeit.
Alles Liebe
Clara









Jana sagt
♥♥♥
tastesheriff Clara sagt
Liebste Grüße! ❤️