Werbung – dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit Kerrygold entstanden
Ihr Lieben,
seit einer Woche sind wir nun schon wieder hier. Zurück aus Irland, dem Land mit den saftig grünen Wiesen und der eindrucksvollen Landschaft. In meiner Vorstellung war ich überzeugt, dass es gar nicht so sein wird. Alles nur gephotoshopt oder ganz kleine Ausschnitte. Klar hab ich mich auf die Reise vorbereitet: „Im August gibt es durchschnittlich nur 20 Regentage“ – Ok – das hätte mir zu denken geben sollen. Denn so werden die Weiden natürlich so schön saftig und auch die Hortensien und Fuchsien und anderen Pflanzen bekommen Dimensionen von den wir Zentraleuropäer nur träumen können.
Ja – es hat geregnet. Aber immer nur kurz und heftig! Das war eindrucksvoll. Blauer Himmel und 10 min später Sturzbächer – und dann wieder Sonnenschein. Und dazu eine beeindruckende Landschaft. Und das an jeder Ecke ganz anders. Wie oft musste mein Mann das Auto stoppen, weil ich mal wieder ein Foto machen wollte.
Ich hatte im Vorfeld ja schon viel über die Weidehaltung in Irland gehört und war happy es mir mal selbst anschauen zu dürfen und auch mal fragen stellen zu dürfen. Kerrygold wirbt ja damit, dass all Ihre Produkte aus der irischen Weidemilch bestehen. Und genau das wollten wir uns mal anschauen. Kerrygold wird von Ornua vertrieben, einer genossenschaftlich organisierten Gesellschaft, an der etwa 14.000 irische Bauern beteiligt sind. Das fand ich spannend. Genossenschaftlich organisierte Firmen sind doch immer etwas anderes.

Wir bekamen am dritten Tag unserer Reise die Möglichkeit zwei Landwirte und Ihre Familien zu treffen, die für Kerrygold produzieren und hinter dieser Marke stehen. Und es ist doch etwas ganz anderes als in Deutschland.
Brian und seine Familie betreiben ihren Hof in der 4. Generation. Direkt an den Klippen an der Südküste Irlands halten sie 75 Milchküche und auch einige Kälber. 2 mal am Tag treiben Brian und sein Vater die Kühe von der Weide zum Melken in den Stall. Und direkt danach geht es wieder zurück aufs die Weide, aber auf ein frischen Wiesenabschnitt. An 300 Tagen im Jahr. Durch die Witterung ist eine Weidehaltung über einen so langen Zeitrahmen möglich. Frost gibt es kaum und Schneefall – der ist sehr sehr selten . Für diese Art der Weidehaltung braucht Brain 27,5 Hektar Weideland. Nur so bekommen die Kühe ausreichend Gras und das Gras kann sich in den Ruhephase wieder erholen und neu wachsen. Und das schmeckt man. Die Milch enthält mehr Carotin als Milch die in Stallhaltung entsteht. Das schmeckt und sieht man. Denn die Milch ist gelber.
Brian beantwortete mir in aller Ruhe meine Fragen. Unter anderem erzählte mir, dass er nach jedem Melken das Feld neu abstecken würde. Das sei schon immer sein Weg und der seines Vaters gewesen und es ist ihm wichtig, dass die Kühe 2 mal am Tag einen neuen Weideabschnitt bekommen. Der vorherige Abschnitt darf dann 21 Tage (im Herbst 28 Tage) erstmal nicht wieder für die Kühe freigegeben werden und dann geht der Kreislauf wieder los. Alles um ein optimales Futter zu haben. Das Tierwohl steht hier ganz klar im Focus, ein Punkt der mir sehr gefällt. Wenn man Käse und Milchprodukte isst, sollten die Produktionsbedingungen ideal sein. Und ganz ehrlich: Bei dem Ausblick kann der Käse nur schmecken, oder?!
Auf dem Hinweg zu Brian machten wir einen kleinen Zwischenstop in einem Avoca Store. Davon gibt es 12 Stück in Irland und hier bekommt man neben traditioneller irischen Webware und viel Dekoration und Mode auch tolle regionale Lebensmittelprodukte . Unter anderem kauften wir dort ein „Chutney for Cheese“. Das ist extrem lecker und wurde von uns schon fast aufgebraucht. Um uns ein längeres Urlaubsgefühl zu geben, hab ich das Chutney versucht geschmacklich nach zu kochen und noch durch ein paar andere Zutaten ergänzt. Herausgekommen ist mein „Chutney for Cheese“ aus Pflaumen, Ingwer und Zwiebeln. Es ist super lecker und passt sehr in die Zwetchgenzeit. Ich würde Euch raten unbedingt ein paar Gläser davon einzukochen. Es lohnt sich.

Zutaten:
500 g Pflaumen
120 g Rohrzucker
1,5 Stücke Ingwer (walnussgroß)
Pfeffer
Chili
50 g Rosinen
2 Zwiebeln
230 ml Apfelessig
1 Knoblauchzehe
Thymian
Zubereitung:
- Die Pflaumen waschen, entkernen und in kleine Stücke schneiden.
- Ingwer, Knoblauch und Zwiebeln schälen und in kleine Stückchen schneiden.
- Chili fein haken.
- In einem Kochtopf den Zucker im Apfelessig erhitzen, sodass der Zucker darin schmelzen kann.
- Alle Zutaten zu der Apfelessig-Zucker-Mischung geben und auf mittlerer Hitze für ca. 30 Minuten köcheln lassen und immer mal wieder umrühren, damit nichts anbrennt.
- Nach der Kochzeit die Thymianstiele entfernen und noch heiß in die Gläser füllen.

Wir essen das Chutney liebend gerne zu Cheddar. Da hab ich auch schon vor meiner Reise immer den Kerrygold Cheddar gekauft. Jetzt mach ich noch viel lieber und stelle mir vor, dass genau diese Kühe auf der Klippe die Milch für den Käse produziert haben. Vielleicht war es auch eine Wiese weiter, aber das Gras war in jedem Fall schön saftig!
Alles Liebe
Claretti
P.S. Dieser Artikel und die Reise wurden unterstützt von Kerrygold. Ich bin diese Zusammenarbeit eingegangen, weil ich schon lange Kerrygold Kunde bin und von der Butter und dem Käse sehr überzeugt bin.
Das Bild hat übrigens meine Tochter von mir gemacht. Ich mag es sehr – weil sie auch so stolz mit meiner 2 kg Kamera herum hantiert hat.

- Zutaten:
- 500 g Pflaumen
- 120 g Rohrzucker
- 230 ml Apfelessig
- 1,5 Stücke Ingwer (walnussgroß)
- Pfeffer
- Chili
- 50 g Rosinen
- 2 Zwiebeln
- 1 Knoblauchzehe
- Thymian
- Die Pflaumen waschen, entkernen und in kleine Stücke schneiden.
- Ingwer, Knoblauch und Zwiebeln schälen und in kleine Stückchen schneiden.
- Chili fein haken.
- In einem Kochtopf den Zucker im Apfelessig erhitzen, sodass der Zucker darin schmelzen kann.
- Alle Zutaten zu der Apfelessig-Zucker-Mischung geben und auf mittlerer Hitze für ca. 30 Minuten köcheln lassen und immer mal wieder umrühren, damit nichts anbrennt.
- Nach der Kochzeit die Thymianstiele entfernen und noch heiß in die Gläser füllen.
Und wer jetzt immer noch Pflaumen oder Zwetschgen über hat der mach einfach noch ne Runde Pflaumenmus!









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